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- 28.7.2010: An Amazon-Facebook Alliance
- 28.7.2010: Der Fluch des Events
- 28.7.2010: »Dienstleistungen brauchen Vertrauen«
- 22.7.2010: »Der Onlinebuchhandel wird 25% erreichen«
- 22.7.2010: Verlage wachsen, Buchhandlungen verlieren
- 22.7.2010: Trend zu Bücher- Apps für iPhone & Smartphones
- 18.7.2010: Digitale Aufklärung
- 18.7.2010: Die Zukunft des Lesens
- 15.7.2010: Ende der Goldgräberstimmung
- 12.7.2010: Content ist King
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Hintergrund
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An Amazon-Facebook Alliance
28.7.2010 von Helmut von Berg.
»…
When shoppers connect their Amazon and Facebook accounts, they see their Facebook profile photo on Amazon’s site. They also see which of their Facebook friends have upcoming birthdays, and receive gift suggestions based on the music, books and movies those friends have said they like on Facebook and on their Amazon wish lists. At the same time, they see recommendations on what to buy for themselves, based on what their friends like.
…«
more: bits.blogs.nytimes.com
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Der Fluch des Events
28.7.2010 von Helmut von Berg.
Duisburg und die Love-Parade
»…
… Der Furor raumgreifender Öffentlichkeit entfaltet sich ebenfalls nicht zufällig jetzt: Öffentlichkeit ist das Wesen der Internet-Ära - und zugleich ist die Virtualität nicht in der Lage, die Sehnsucht nach realer gesellschaftlicher Begegnung und Teilhabe, mag sie einem auch noch so abstrus erscheinen, zu stillen. …
…«
mehr: sueddeutsche.de
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»Dienstleistungen brauchen Vertrauen«
28.7.2010 von Helmut von Berg.
Ludger Kleyboldt im Buchmarkt-Porträt
»…
›Papier für Geld zu verkaufen, hat ein Ende gefunden. Die spannende Frage ist: Welche Medienformen transportieren welche Information und welche Funktionalität hat welchen Nutzen?‹
…«
mehr: Buchmarkt August 2010, nur gedruckt verfügbar
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»Der Onlinebuchhandel wird 25% erreichen«
22.7.2010 von Helmut von Berg.
»Die Wirtschaftskrise scheint einen Bogen um die Onliner zu machen. Im buchreport.de-Interview spricht buch.de-Chef Albert Hirsch über seinen Erfolg…
Die Wirtschaftskrise scheint nach den jüngsten Zahlen der Versandhändler einen Bogen um die Onliner zu machen. Wie erklären Sie sich das?
Die Menschen haben das Internet als wesentlichen Bestandteil ihres Lebens anerkannt; 70 bis 80% der Verbraucher haben einen privaten Internetzugang. Daher steigt der Gesamtumsatz der Onlinehändler stetig. Vor zehn Jahren wurde ein Marktanteil der Onliner von 25% prognostiziert. Davon sind wir zwar heute noch entfernt, aber wir werden dahin kommen.…«
mehr: buchreport.de
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Verlage wachsen, Buchhandlungen verlieren
22.7.2010 von Helmut von Berg.
Für die amerikanischen Verlage geht es weiter aufwärts. Im Mai konnten sie laut Association of American Publishers (AAP) ihren Umsatz erneut steigern: um 9,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. E-Books machten laut AAP 8,5 Prozent des US-Buchmarkts aus. Im stationären Sortiment herrschte indessen Flaute.
…«
mehr: boersenblatt.de
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Trend zu Bücher- Apps für iPhone & Smartphones
22.7.2010 von Helmut von Berg.
Ralf Müller im Buchmarkt-Sonntagsgespräch
»…
…
Was ist der Unterschied von Apps im Vergleich zum eBook?
Ein ganz wesentlicher Unterschied: Es sind die derzeit einzigen wirklichen ›enhanced‹ eBooks. Die derzeit erhältlichen E-Reader bieten keine Multimedialität.
Und was reizt Sie an der Entwicklung solcher neuen Formen?
Buchcontent war noch nie ›free content‹, hier kann das Geschäftsmodell ›paid content‹ sofort digital adaptiert werden, ohne den ›Gratis-Umweg‹, den die Zeitungen eingeschlagen haben.
…
Wie sieht Ihr Geschäftsmodell aus?
Content is King
Wenn das so einfach wäre. Da gibt es doch Hürden…
Klar, early mover haben einiges zu Bedenken. Die beauftragten Konzeptioner müssen sehr firm im Umgang mit den Geräten sein, für die sie entwickeln. Besser ist, wenn die Ideen und Konzepte direkt aus dem Verlag kommen. Ansonsten: Schnelligkeit ist Trumpf.
…«
mehr: buchmarkt.de
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Digitale Aufklärung
18.7.2010 von Helmut von Berg.
Unser Denken soll das Internet lenken
von Jürgen Kuri
»Das Internet hat unser Denken bereits verändert. Wir haben uns daran gewöhnt, dass es eine entscheidende Ressource der Industriegesellschaften ist, die vermeintlich das gesamte Weltwissen bereitstellt. Und wenn wir uns nicht selbst wie selbstverständlich darin bewegen, so wissen wir doch, dass der globalisierte Gedanken-, Informations- und Geldaustausch im Netz funktioniert. …
…
Ein Netz mannigfaltiger Bewusstseinsströme entsteht: Der Grad der Vernetzung und die Geschwindigkeit, mit der Informationen uns erreichen, scheint kaum zu steigern und nimmt doch weiter zu. Die Smartphones sind der bislang letzte Baustein, der das Netz überall, jederzeit verfügbar macht; die Mobilgeräte bilden die sperrangelweit geöffneten Schleuse für das, was David Gelernter … als ›Lifestreams‹ bezeichnet.
Die Filter kennen nur die Vergangenheit
Viele Anwender fühlen sich von diesen Strömen überfordert. Social Networks wie Facebook, Twitter, MySpace und StudiVZ vereinen Bekannte und Unbekannte; sie führen zu einer halböffentlichen Existenz, Privatheit lässt sich kaum mehr bewahren. Selbst wer vorsichtig mit seinen persönlichen Daten umgeht, kann nicht entscheiden, was durch die von ihm hinterlassenen Spuren über ihn herauszubekommen ist. …
Gegen diese Überforderung hilft nur die Rückeroberung der eigenen Autonomie im Netz, eine ›digitale Aufklärung‹. Für diese Rückeroberung braucht es zwei Dinge: Wir müssen informierte Entscheidungen treffen können, und wir brauchen Filter für die Bewusstseinsströme des Echtzeit-Internets. Wir benötigen Informationen über die Verknüpfungen, damit wir bewusst entscheiden können, wie weit unser öffentliches Leben im Netz reichen soll. …
…
Unser bewusster, manchmal mühsamer Umgang mit den sozialen Filtern gibt die Bewusstseinsströme des Netzes in unsere Verfügungsgewalt. Die Technik mag weiter sein als die Menschen, doch wir können die Kontrolle übernehmen. Die digitale Aufklärung arbeitet dialektisch - mit den Werkzeugen, die uns heute zu überwältigen scheinen.«
mehr: faz.net
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Die Zukunft des Lesens
18.7.2010 von Helmut von Berg.
von Johanna Romberg
Internet und E-Books verändern die Art, wie wir lesen. Die digitalen Medien verwandeln uns in Überflieger, die Texte nach Info-Bits filtern. Verlernen wir so das Denken? Oder werden wir klüger?
…
… Mit der Entwicklung der Schriftkultur befasst sich Horst Wenzel seit vielen Jahren. Und entdeckt dabei immer wieder erstaunliche Parallelen zwischen historischen Umbrüchen und den Mediendiskussionen der Gegenwart.
Wenn etwas bahnbrechend Neues in die Welt kommt, sagt er, dann geht immer auch etwas verloren. Und die Verluste sind für die Zeitgenossen oft stärker spürbar als die Gewinne. Als der Buchdruck aufkam, erhob sich eine Vielzahl von Klagen: Das neue Medium bewahrt keine Geheimnisse! Es macht die Schreiber arbeitslos! Es verfälscht die Werke der alten Dichter und Philosophen durch schludrige Raubdrucke! Am schlimmsten aber sei, dass es jede Meinung ungeprüft verbreite, alleyn uff gewynn und groß beschisß, sodass die Leute am Ende den buren mehr glauben als den glerten. So schimpft, um 1500, der Dichter Sebastian Brant.
…
Der Blick auf die Gegenwart zeigt jedoch, dass der Graben zwischen Buch- und Bildschirmmenschen so tief gar nicht ist. Beide sind, auf ihre Art, eifrige Schreiber und Leser; beide verbindet eine Überzeugung, die so selbstverständlich ist, dass sie kaum einer ausspricht: dass Informationen und Gedanken auch in der Netzwerkgesellschaft vor allem mithilfe des Mediums Schrift verbreitet werden.
…
… ›Wenn es in unserer Gesellschaft einen Graben gibt‹, sagt der Dortmunder Lesedidaktiker Peter Conrady, ›dann verläuft er nicht zwischen Computer- und Büchermenschen. Sondern zwischen denen, die neugierig auf die Welt sind - und denen, die es nicht sind.‹
mehr: geo.de
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Ende der Goldgräberstimmung
15.7.2010 von Helmut von Berg.
»…
Analyst Charles Wolf von der Investmentbank Needham & Co. hält die Preiserosion für ein Zeichen einer grundsätzlichen strategischen Kehrtwende von Amazon und seinen Wettbewerbern. Amazon hat den Preis für den Kindle bei seiner Einführung im Herbst 2007 zunächst recht hoch angesetzt, dafür wurden die digitalen Bücher für das Gerät zu Niedrigpreisen von zumeist 9,99 Dollar verkauft. In der Branche gilt es als sicher, dass Amazon mit den Büchern Verluste in Kauf genommen hat, um dem jungen Markt für elektronisches Lesen einen Schub zu geben. Apple hat beim iPad-Start für seinen Online-Buchladen auf Drängen der Verlage ein anderes Preismodell gewählt und verkauft viele Titel für 12,99 oder 14,99 Dollar. Amazon sah sich gezwungen, nachzuziehen und Preise zu erhöhen. Das wiederum hat dem Unternehmen Spielraum gegeben, den Kindle billiger zu machen. Nach den Worten von Wolf bewegt sich Amazon nun ebenso wie Barnes & Noble und andere Wettbewerber mehr in Richtung eines Geschäftsmodells, das dem Prinzip von Rasierern und Klingen ähnelt. Mit dem Verkauf des Basisgeräts wird weniger oder gar kein Geld mehr verdient, dafür wird der Nachschub von Inhalten teurer.
…«
mehr: faz.net
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Content ist King
12.7.2010 von Helmut von Berg.
»Mit Bastei Entertainment will Lübbe stärker auf crossmediale Verwertung setzen…
Warum braucht Ihr Verlag einen Ableger Bastei Entertainment?
Weil wir eine der ersten Adressen für den Rechteeinkauf von Content sein möchten - für dessen adäquate Umsetzung in alle denkbaren Darreichungsformen. … Content ist nun mal King und wir sind die Sachwalter unserer Autoren, haben also die Aufgabe, sie beziehungsweise ihre Stoffe bestmöglich umzusetzen und einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.
…«
mehr: Börsenblatt 27 | 2010, leider nicht online verfügbar
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