Kannibalisierung und Content

von Ehrhardt F. Heinold

»Kannibalisierung: Kaum ein Begriff hat Verlage (und vor allem Verleger!) so nachhaltig davon abgehalten, mehrmediale Angebotezu publizieren. Dabei gilt: Je mehr Medien bedient werden, desto mehr Kunden werden erreicht.

Um es auf den Punkt zu bringen: Wenn bestimmte Zielgruppen (wie z.B. junge Menschen oder berufliche Zielgruppen) nebengedruckten zunehmend auch digitale Medienangebote nutzen, dann kann hier auch keine Kannibalisierung mehr stattfinden – imGegenteil: Nur mit neuen Angeboten werde diese Kunden noch erreicht  – ich empfehle dazu den Vergleich der Mediadaten von dergedruckten und der Internet-Ausgabe von Zeitschriften…

Service wichtiger Content?
Einen anderen Aspekt des Themas beleuchtet Liz Bury in ihrem Bericht über die E-Book-Tagung der Digital Directors Group der UK Publishers Association (auf Publishing Perspectives): ›… how improving access to content and enhancing the quality of experience offered to e-book buyers will help reduce the incidence of piracy…‹  …  ›And itwas generally agreed that piracy can be dampened down by putting consumers’ needs at the center of the emerging e-booksmarket.‹ … Tim Reynolds observed that in the e-book market, ›you are selling a service as much as, or even more than,content.‹To which David Roth-Ey, HarperCollins digital director, replied: ›I don’t disagree.‹ A small comment, maybe, but aservice-driven business sounds very different to a traditional publishing house and implies the need to seriously rethink ofhow the publishing house interacts with customers. …
…«

Mehr: buchreport.de

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