Goldenes Zeitalter im Web

Das Social-Media-Marketing gewinnt auch für Buchverlage immer stärker an Bedeutung. Im buchreport-Interview erklärt Dirk Moldenhauer von iRead Media, warum man sich dabei von eingeübten Mechanismen verabschieden muss.

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Erreichen die Verlage dort auch die Zielgruppe der erwachsenen Vielleser?
Dass Communities nur von Jugendlichen genutzt werden, ist heute ein alter Hut. Die höchsten Zuwachsraten bei den Besucherzahlen verzeichnen seit 2008 die „erwachsenen“ Netzwerke wie MeinVZ,  Facebook, Xing oder wer-kennt-wen.

Wie muss dann das Marketing in Communities aussehen?
Wir müssen uns von der eingeübten Mechanik verabschieden, Marketingkonzepte immer um bestimmte Buchtitel herum zu entwickeln und diese dann mit plakativen Botschaften zu bewerben. Diese ›lineare Kommunikation‹ funktioniert in Communties mit ziemlich mündigen Mitgliedern so gut wie nie. Hier geht es darum, Kommunikationsräume mit Substanz zu schaffen, indem man etwa Themenwelten aufbaut, die der Nutzer selbst mitgestalten kann. Auf dieses Weise verbreitet er die beabsichtigte werbliche Botschaft von ganz allein.
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