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Archive für Juni 2010

SpringerOpen

»Unter dem Namen SpringerOpen … werden Springer Open Access-Zeitschriften in sämtlichen STM-Fachgebieten (Science, Technology, Medicine) publiziert. Unterstützt wird Springer dabei von BioMed Central. Die Inhalte aus den SpringerOpen-Zeitschriften – ob Originalforschungsbeiträge, Übersichtsartikel oder redaktionelle Beiträge – sind sofort und in vollem Umfang für jedermann frei verfügbar. …

SpringerOpen-Zeitschriften erscheinen ausschließlich als Online-Ausgabe. Springer wird nach wie vor dafür sorgen, dass die Artikel den gewohnt hohen Qualitätsansprüchen genügen und ebenso schnell erscheinen wie die Zeitschriftenartikel, die nach dem traditionellen Modell publiziert werden. …

Die Zeitschriften von SpringerOpen werden unter der Creative Commons Attribution License veröffentlicht, die eine freie Verbreitung urheberrechtlich geschützter Inhalte möglich macht. Springer hat dieser Regelung zufolge keine exklusiven Verwertungsrechte. …
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mehr: buchmarkt.de

eTracking und Werbeerfolgskontrollen im Internet

» …

buchmarkt.de: Es gibt wohl kaum einen Verlag ohne Online-Auftritt mit Shopsystem. …

Mauve: Der eigene Shop ist nur ein erster Schritt. Der Kampf um Kunden im Internet gehört längst zum Alltag der Online-Versandhändler. Wer im Online-Business erfolgreich sein will, muss jedoch seine Besucher verstehen, um die eigenen Maßnahmen genauer auf sie zuschneiden zu können. …

buchmarkt.de: Der gläserne Surfer … Das alles kann der Shopbetreiber sehen? 
Mauve: Für die professionelle Informationssammlung stehen den Shopbetreibern so genannte eTracking-Systeme wie Google Analytics oder etracker zur Verfügung, die mehr als nur ein paar abstrakte Informationen liefern. eTracking ist dabei das Verfolgen und Aufzeichnen von Seitenaufrufen durch Internet-Nutzer auf bestimmten Internetseiten. …

buchmarkt.de: Und was bringt das alles einem Shopbetreiber?
Mauve: Neben vielen technischen Details … vor allem die Möglichkeit, eine Werbeerfolgskontrolle durchführen zu können. Dabei müssen wir unterscheiden zwischen der Auswertung des Verhaltens von Usern auf der relevanten Webseite und der Auswertung der Reaktionen von Usern auf bezahlte Internet-Werbung – Stichwort Google Adwords.

buchmarkt.de: Bringt diese ganze Datensammelei denn wirklich etwas?
Mauve: All diese Daten sind für den Shopbetreiber tatsächlich relativ nutzlos, wenn er sich vorher keine Gedanken darüber gemacht hat, was er mit den erhobenen Daten bezwecken will, wenn der Bezug zum Geschäftsziel seiner Unternehmung fehlt. Denn erst dann gewinnen die Kennzahlen an Aussagekraft und Anschaulichkeit und helfen dem Shopbetreiber, seine Kunden besser zu verstehen und einzuschätzen.
…«

mehr: buchmarkt.de

Das muss man sich zwischendurch mal klarmachen

»Wieso die Digitalisierung den Verband verändert. Weshalb das Buch als Medium immer wichtiger wird. Warum gute Inhalte nicht aus Wolken fallen: Börsenvereins-Hauptgeschäftsführer Alexander Skipis im Interview.

Die Buchbranche verändert sich in hohem Tempo – die Themen der Buchtage haben das gerade erst widergespiegelt. Was bedeutet dieser Wandel für einen Verband, der beansprucht, die gesamte Branche zu repräsentieren?
Der Veränderungsprozess, den unsere Branche durchlebt, den sie zugleich aber selbst gestaltet, ist der Digitalisierung geschuldet. Er wird auch den Verband verändern. Wir wissen allerdings noch nicht, in welchem Umfang die Digitalisierung in unseren Handelsstufen marktgängig nutzbar gemacht werden kann. Sicher ist: Es wird neue Player geben. Die Wertschöpfungskette wird sich verändern. Völlig neue Produkte werden wir ebenso sehen wie Bücher mit neuen digitalen Möglichkeiten des Gebrauchs. Auch die Bedürfnisse der Endkunden werden sich weiterentwickeln. Wir werden mit Nachfragen zu tun bekommen, die wir noch gar nicht kennen. Und die politische Arbeit wird uns mehr als bisher herausfordern.

Was verstehen Sie unter neuen Playern?
Wir haben heute schon Dienstleister, die näher an uns heranrücken, ich denke an Adobe, Microsoft, Apple. Die Außengrenze der Branche wird durchlässiger. …

Die ›Fremden‹ kommen womöglich nicht alle in freundlicher Absicht.
Darum geht es nicht. Der Leser entscheidet, welches Angebot er annimmt. Hier punktet der Bessere. Auch wenn es sich bei den neuen Playern also um Konkurrenten der bestehenden Marktteilnehmer handelt, werden wir als Verband auf sie zugehen.

Manche Mitglieder haben den Eindruck, alle Welt redet nur noch von Digitalisierung, und jetzt auch ihr Börsenverein. Dabei werden immer noch ein paar physische Bücher verkauft …
Ja, hier äußert sich zu Recht ein gewisses Unbehagen. Bei aller Beschäftigung mit diesem zentralen Zukunftsthema: Wir müssen Augenmaß bewahren. Keiner kann heute sagen, wie sich der Markt in den nächsten Jahren entwickeln wird. Da ist viel Übertreibung, überzogene Geschwindigkeit und zum Teil auch Hysterie im Spiel.

Auch mangelndes Selbstbewusstsein einer Branche, die gelegentlich als traditionsverhaftet kritisiert wird?
Es handelt sich bei der Digitalisierung um einen technischen Fortschritt, nicht um einen inhaltlichen. Das muss man sich zwischendurch mal klarmachen. Wir sind Inhalts- und Vertriebsspezialisten, davon verstehen wir etwas. Das heißt: Unsere Kompetenzen und Stärken werden nun nicht obsolet, sondern im Gegenteil, sie werden mehr denn je gefordert und nachgefragt.
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mehr: boersenblatt.net

»Das Wort Verlag hat etwas Bleiernes«

»Nach 74 Jahren hat sich der Holzmann Verlag in Holzmann Medien umbenannt. Der Geschäftsführer will sein Unternehmen dadurch attraktiver machen.

Was waren die Gründe für die Umfirmierung?
Die Medienwelt hat sich stark verändert, und damit auch unser Portfolio… Diese Vielfalt wird durch das Wort Verlag nicht mehr hinreichend abgebildet. Zudem wollen wir als Arbeitgeber attraktiv bleiben.

Stößt das Wort Verlag Bewerber ab?
Das Wort Verlag hat etwas Bleiernes. Man assoziiert Zeitschriften, Bücher und Druckerei. Das ist aus meiner Sicht bei der jungen Generation nicht mehr attraktiv. Wir beobachten eine sinkende Nachfrage von jungen Leuten, die im Verlagsumfeld arbeiten wollen, weil das Berufsfeld als antiquiert angesehen wird.

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mehr: Börsenblatt 25 | 2010 nur offline verfügbar (on y soit qui mal y pense)

Apple hat 3 Mio iPads verkauft – und kontrolliert bald Reader-Markt?

»… der Erfolg des Apple-Tablet könnte das Interesse der Deutschen an der Bücher-Lektüre am Bildschirm schlagartig vergrößern.

Nur ein Bruchteil der Deutschen will Monofunktions-Reader kaufen
… die jüngsten Preissenkungen bei den Reader-Anbietern könnten das Interesse der Deutschen jedoch erhöhen.

… ›Das iPad wird wenige Monate nach Verkaufsstart der meistverkaufte E-Reader in Deutschland sein‹, so die Prognose. Und: ›Unter den E-Readern wird das iPad mit einem Marktanteil von deutlich über 50 Prozent eine dominierende Stellung hierzulande einnehmen.‹

Zwar ist mit dem reinen iPad-Absatz noch nichts darüber gesagt, dass die iPad-Käufer das Gerät auch tatsächlich als Bücher-Lektüre-Bildschirm nutzen; doch nach der ersten Apple-Zwischenbilanz, einen Monat nach dem iPad-Launch, können sich die Bücher-Downloadzahlen durchaus sehen lassen.
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mehr: buchreport.de

Wann kommen die 1-Euro-Reader?

Johannes Haupt im buchreport-Blog

»Jeweils um knapp 30% gingen gestern die Preise von Kindle 2 und Nook nach unten – ein in dieser Dimension beispielloser Vorgang. … Das Interesse an der neuen Geräteklasse ist groß, die Kluft zwischen der finanziellen Schmerzgrenze vieler Interessierter (< 100 US-Dollar) und realen Anschaffungskosten allerdings auch.

Seit gestern kostet das deutlich weiterentwickelte Folgemodell Kindle 2 nicht einmal mehr die Hälfte, immer neue Hersteller steigen mit Lesegeräten unterschiedlichster Couleur in den Markt ein. … Für Plattform-Betreiber wie Amazon oder Barnes & Noble hat das boomende Geschäft mit digitalen Inhalten dabei längst einen größeren Stellenwert als der Vertrieb von Hardware.In diesem Punkt unterscheiden sich die (E-) Buchhändler kaum vom neuen großen Rivalen Apple, der schon lange mindestens im gleichen Maße ein Medienkonzern wie ein IT-Hersteller ist. …

Die subventionierte Abgabe (mehr oder weniger) ›geschlossener‹ Lesegeräte wäre vor diesem Hintergrund nur konsequent; eine Strategie, die Amazon.com bereits im Februar bei seinen besonders kauffreudigen (allerdings nicht zwingend eBook-affinen) Prime Kunden ausprobierte. Dass die ›1-Euro-Reader‹ spätestens infolge eines wachsenden Wettbewerbs auf dem E-Paper Markt und entsprechend fallender Herstellungspreise kommen, scheint gesichert: Die Frage ist, zu was für Konditionen.
…«

mehr: buchreport.de/blog

Publishers want universal e-books, won’t cooperate to get them

»The industry-wide struggle over e-book formats continues, despite the fact that publishers are inundated with choices over how and where to distribute their e-books. In fact, such a wide selection is part of the reason why publishers are up in arms over the lack of a good universal option: they don’t want to have to choose between Amazon, Apple, and Barnes & Noble; nor do they want to spend the extra time and resources trying to do all three. …

›Our fondest wish is that all the devices become agnostic so that there isn’t proprietary formats and you can read wherever you want to read,‹ Penguin Group CEO David Shanks told Reuters. ›First we have to get a standard that everybody embraces.‹Getting their collective act togetherSome believe the industry itself needs to get its act together before pointing fingers at Amazon or Apple. …

›The problem still lies with publishing houses and their inability to talk to one another. Everyone is doing their own thing without any regard for readers or customers‹ …

›There’s another element that’s holding back publishers from unifying on a more widely compatible, open format. The old guard of publishers is at odds with the more progressive ones over how to handle e-books, adding to strife within the industry. Brooklyn-based writer Edward Champion expressed frustration after attending this year’s BookExpo CEO panel, noting that moderator Jonathan Galassi “maintained the old warhorse position that hardcovers would still be desired by 100 percent of book purchasers,” and that Authors Guild president Scott Turow seemed to be completely oblivious to the fact that customers want e-books the same day hardcover versions are released. …«

more: arstechnica.com

Raubkopieren ist wie Schwarzfahren

Die deutsche Buchbranche diskutiert in Berlin über die ›Märkte von morgen‹

»…
… Auf den Inhalt kommt es an. Ideen, Informationen, Stoffe mögen zwischen Buchdeckel gebunden oder auf einen E-Book-Reader transferiert sein – das bleibt dem Wunsch des Kunden überlassen. ›Ihr Job‹, rief Microsofts Managerin Dorothee Ritz den Verlagen zu, ›ist es, einmalige Inhalte zu produzieren.‹ Aufgabe von Microsoft und Co. sei es dann, diese Inhalte ›auf Plattformen zu verteilen‹. Das also wäre die Arbeitsteilung: Der Verlag hilft der schöpferischen Leistung von Autoren, ans Licht zu kommen, und wird darüber zum Produzenten von Datenmengen, die als solche neutral gegenüber Formaten und Medien sind. Diese Neutralisierung der Inhalte ist die Basis für den zweiten Schritt: ihre Verwertung in einer Unzahl von Services und Medien. Mit den neuen elektronischen Lese- und Multifunktionsgeräten hätten sich die ›Branchendaten‹ verändert, so war zu hören. Ein ›erheblicher Wettbewerb um Content‹ stehe den Verlagen ins Haus. Die Geräte wollen gefüttert sein.

mehr: nzz.ch

Berliner Rede zum Urheberrecht

Rede der Bundesministerin der Justiz Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
Berliner Rede zum Urheberrecht am 14. Juni 2010 in Berlin

»…
… Das Internet hat als Medium soziale, räumliche und kulturelle Grenzen eingerissen. Die digitale Revolution hat die Verbreitung kreativer und wissenschaftlicher Produkte in dem Maße vereinfacht und beschleunigt wie keine andere Entwicklung seit der Erfindung des Buchdrucks.

… Der Zugang zu Bildung und Wissen, der kulturelle Austausch und der kritische Vergleich des Eigenen mit dem Fremden, die Möglichkeit, Transparenz und Öffentlichkeit zu schaffen - alles dies sind große Chancen. …

Wenn man sich anschaut, wie über das Urheberrecht in der digitalen Welt gestritten wird, dann stelle ich fest, dass die Debatte leider von zwei Extremen bestimmt wird:Die einen beschwören die Geltung des Urheberrechts und haben in Wahrheit doch viel zu häufig nur den Erhalt ihrer überholten Geschäftsmodelle im Sinn; und die anderen stimmen den Abgesang auf das Urheberrecht an und wollen sich auf diese Weise die Leistung anderer kostenlos aneignen.

Die eine Seite beschwört die Geltung des Urheberrechts umso lauter, je stärker ihre Geschäftsmodelle unter Druck geraten und sieht in Raubkopierern vorwiegend gemeine Verbrecher in der Hoffnung, mit Angstkampagnen Nachahmer abzuschrecken.

Leider scheint es bei manchen Appellen und Kampagnen vor allem darum zu gehen, dass einige Verwerter fremder Kreativität ihre lukrativen Geschäftsmodelle der Vergangenheit verteidigen wollen. Und manche versäumen dabei, sich den digitalen Herausforderungen der Zukunft zu stellen.

Den Besitzstandswahrern, die ihre Augen vor der neuen Realität der digitalen Welt verschließen, stehen auf der anderen Seite jene gegenüber, für die das Urheberrecht ein blanker Anachronismus geworden ist. Sie halten es in der Netzwelt für überholt; es ist für sie nur eine überkommene Blockade des weltweiten Wissenstransfers und der digitalen Kreativität. …

Dabei nimmt im Zeitalter des Web 2.0 auch die Zahl derer zu, die das Urheberrecht schützt. Nicht nur die Rahmenbedingung für die Nutzung kreativer Leistungen hat sich verändert, auch die technischen Möglichkeiten für kreatives Schaffen haben sich radikal vereinfacht. Dafür allein braucht heute keine Band mehr einen Plattenvertrag. Auch das selbstproduzierte Video auf der eigenen Homepage oder einer Internetplattform genießt den Schutz des Urheberrechts, und auch deshalb geht dieses Thema heute viel mehr Menschen an als früher.

Meine Damen und Herren,
bei allen Überlegungen muss der Kreative, muss der Werkschöpfer im Mittelpunkt stehen. Niemand sonst gehört in den Mittelpunkt, kein Dritter; weder der Verwerter, der mit der Vermarktung des Werkes Geld verdient, noch der User, der mit der Gratis-Nutzung Geld sparen will. …

Meine Überlegungen zum Urheberrecht gehen daher von vier Prämissen aus:Erstens: Das Recht muss die Selbstbestimmung der Kreativen sichern. …

Zweitens: Es geht beim Urheberrecht auch um die Persönlichkeit und Individualität des einzelnen Urhebers. …

Damit komme ich zu meiner dritten Prämisse und das ist die Leistungsgerechtigkeit. …

Dieser Aspekt der materiellen Gerechtigkeit führt zu meiner vierten Prämisse: Wir brauchen Regeln, die die kulturelle Vielfalt sichern.

Der Wettbewerbsdruck, den das Internet auf die etablierte Medienwirtschaft ausübt, ist ökonomisch und gesellschaftspolitisch sinnvoll. Das Urheberrecht muss auch hier wettbewerbsneutral sein. Wir wollen keine Schonräume schaffen für Geschäftsmodelle, deren Zeit abgelaufen ist. Aber das Urheberrecht muss seinen Beitrag zu fairen Wettbewerbsbedingungen im Internet leisten.

… Die legalen Medienangebote im Internet nehmen stetig zu. Das ist erfreulich, denn diese legalen Angebote sind eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Nutzer ihre Nachfrage nach geschützten Inhalten auf legale Weise befriedigen können.

Wir wollen Lösungen finden, die möglichst auf breite Akzeptanz stoßen und das geht nur in einem intensiven Dialog mit allen Beteiligten. In einem transparenten Verfahren werden wir die Grundlagen für das nächste Gesetzgebungsverfahren, den Dritten Korb, erarbeiten.

Über eines mache ich mir allerdings keine Illusionen: Wir werden auch mit diesem Gesetz das urheberrechtliche Rad nicht neu erfinden. Und es werden auch jetzt wieder - wie bei den früheren Urheberrechtsreformen - wirtschaftliche Interessenkonflikte zu entscheiden sein. Das wird zwangsläufig bedeuten, dass nicht alle mit den Entscheidungen zufrieden sein werden. Umso wichtiger ist es, im Vorfeld die Interessenlagen auszuloten, allen Beteiligten genau zuzuhören, und zu verstehen, worum es ihnen geht. Genau dies werde ich tun.…«

mehr: BMJ.Bund.demehr mit Video-Link: buchreport.de

How to become a multitasking idiot

»Hooked on Gadgets, and Paying a Mental Price

…Scientists say juggling e-mail, phone calls and other incoming information can change how people think and behave. They say our ability to focus is being undermined by bursts of information.

These play to a primitive impulse to respond to immediate opportunities and threats. The stimulation provokes excitement — a dopamine squirt — that researchers say can be addictive. In its absence, people feel bored.

The resulting distractions can have deadly consequences, as when cellphone-wielding drivers and train engineers cause wrecks. And for millions of people like Mr. Campbell, these urges can inflict nicks and cuts on creativity and deep thought, interrupting work and family life.

While many people say multitasking makes them more productive, research shows otherwise. Heavy multitaskers actually have more trouble focusing and shutting out irrelevant information, scientists say, and they experience more stress.

And scientists are discovering that even after the multitasking ends, fractured thinking and lack of focus persist. In other words, this is also your brain offcomputers.
…«

more: The New York Times