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- 27.8.2010: Mehr für weniger
- 25.8.2010: Dampf auf der digitalen Schiene
- 24.8.2010: »Durch das Internet kenne ich meine Leser«
- 23.8.2010: Kunden erreichen, die der Buchhandel nicht kennt
- 20.8.2010: The Web Is Dead? A Debate
- 20.8.2010: The Web Is Dead. Long Live the Internet
- 19.8.2010: U.S. neighborhood bookstores thrive in digital age
- 12.8.2010: Ende der Privatsphäre?
- 11.8.2010: Droemer Knaur vertreibt eBook Reader
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Archive für Mai 2010
Von Amazon lernen
28.5.2010 von Helmut von Berg.
Daniel Lenz über AmazonCrossing
»Noch bevor Apple den Kindle-Rivalen iPad international an den Start geschoben hat, hat Amazon im Wettbewerb auf dem digitalen Buchmarkt den Turbo gestartet. Um möglichst viele exklusive Inhalte anbieten zu können, geriert sich der weltgrößte Distributeur von Büchern in den USA immer stärker selbst als Verleger. Der Vorstoß aus Seattle forciert die Suche der Verlage nach einem neuen Selbstbild.
…
Mit dem eigenen Imprint baut der Onliner eine eigene Content-Pipeline auf. Bei der Titelauswahl setzt der Onliner auf bewährte Datenbank-Analysen: Welche Art von Büchern ziehen welche Kunden an und wie lässt sich dieses Wissen auf anderen Märkten einsetzen? …
In dieser neuen Wettbewerbssituation dürfen sich die Verlage nicht auf ihre Hoffnung verlassen, dass Datenbanken keine Scout-Nase ersetzen können. Während Amazon immer stärker in ihrem Revier wildert, können sich die Verlage im Gegenzug auf der Suche nach einem neuen Selbstbild im digitalen Zeitalter am Onliner orientieren. Von Amazon lernen heißt, sich radikal auf den Kunden zu konzentrieren.«
mehr: buchreport.de
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Kongress der Deutschen Fachpresse
27.5.2010 von Helmut von Berg.
»Schutz vor Turbulenzen
…
Ein ganz anderes Kriterium für die Verwendung neuer Technologien steht für Katrin Siems, Director of Business Development bei de Gruyter, im Vordergrund: ›Der Kompass für neue Projekte sind allein die Kundenbedürfnisse‹, unterstrich sie in Wiesbaden.
Aber was will der Kunde? ›Multioptionalität‹, meint Siems. Kunden erwarten kanaladäquate Angebote auf allen Medien - online, offline oder mobil.‹ …
Neben passgenauen, qualitativ hochwertigen Inhalten sei die Usability eines Produkts ein Erfolgsfaktor…
…«
mehr: Börsenblatt 21, S. 25 ff. (sinnigerweise) nur offline verfügbar
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Onkel & Onkel mit Print- und E-Book im Bundle
25.5.2010 von Helmut von Berg.
»Eigentlich war das von Onkel & Onkel zu erwarten. Im Herbst 2008 war Tor Åge Bringsværd mit Puder der erste Gegenwartsautor, der über den iTunes App Store auf iPhone und iPod touch veröffentlicht wurde. Er legte mit seinem Titel den Grundstein zu textunes. Nun geht der Verlag mit Bringsværds neuem Roman einen Schritt weiter.
Dessen neuer Titel Die Frau, die allein ein ganzer Tisch war erscheint als Print- und E-Book-Ausgabe nicht nur parallel, sondern als Bundle. Jedes Buch ist auf dem Vorsatzpapier mit einem individuellen Freischaltcode für die eBook-Ausgabe bedruckt, der über den Partner textunes eingelöst werden kann.
Wir wollen so als Innovatoren im elektronischen Bereich auch weiterhin neue Impulse setzen und zugleich unser Print-Programm stärken, indem wir die Vorzüge beider Welten effektiv miteinander kombinieren. Das eBook für iPhone, iPod und iPad ist für EUR 9,99 erhältlich – und die Käufer der Printausgabe bekommen das eBook über den Freischaltcode gleich mit dazu. Wir hoffen so zugleich auch unsere Partner im stationären Buchhandel stärken zu können‹, sagt Verleger Volker Oppmann.
…«
mehr: buchmarkt.de
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Es geht um die Zukunft des Internets
22.5.2010 von Helmut von Berg.
»Experten warnen seit Jahren vor der IP-Adressen-Knappheit im Internet. Nun steht sie kurz bevor und nur wenige Unternehmen haben sich darauf eingestellt. Beim diesjährigen IPv6-Kongress gab es allerdings auch positive Meldungen.
…
Smart Grid als Beispiel
Am Beispiel der intelligenten Stromnetze (Smart Grid) erläutert Endres, dass eine Waschmaschine nicht nur einen Wasser- sondern auch einen Internetanschluss haben könnte. Stromerzeuger haben generell das Problem, dass es zu bestimmten Tageszeiten Höchstauslastungen gibt und zu anderen Zeiten sehr wenig Strom in den Haushalten verbraucht wird. Für die Stromerzeuger wäre es kostengünstig - und dies könnten sie in Form von besonderen Tarifen an die Kunden weitergeben -, wenn der Stromverbrauch über den Tag hinweg gleichmäßig verteilt wäre. ›Der Stromversorger könnte also per Internet die Waschmaschinen anschalten, wenn er gerade eine Delle im Netz hat‹, sagt Endres. Und solch eine Vernetzung zwischen Haushalten und Stromerzeuger wäre nur mit IPv6 denkbar.
…«
mehr: faz.net
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»Nicht länger überlegen, machen!«
20.5.2010 von Helmut von Berg.
Jens Klingelhöfer, Bookwire, erfahren in der Musikbranche, über die Herausforderungen des digitalen Vertriebs
»…
Was bringt die nahe Zukunft?
Verlage bieten vermehrt multimediale Inhalte an, sodass wir es stärker mit Software als mit Büchern zu tun haben. Und die Kunden? Die wollen immer mehr granularen Content kaufen. Auch das muss technisch erst noch möglich gemacht werden.«
mehr: Börsenblatt 20, nur als Print verfügbar
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Bedeutung der »Retweets«
20.5.2010 von Helmut von Berg.
Auf Twitter entsteht eine kollektive Intelligenz
»…
Twitter ist eher ein Medium zur Verbreitung von Nachrichten als ein soziales Netzwerk. Zu diesem Ergebnis kommt eine wissenschaftliche Studie am koreanischen Forschungszentrum Kaist. … Zusammengefasst determinieren diese individuellen Retweet-Entscheidungen die Bedeutung der ursprünglichen Information. … Da sich nur 22 Prozent der Twitterer gegenseitig folgen, könne nicht von einem sozialen Netzwerk gesprochen werden.
…
Zahl der Retweets zeigt den Wert der Inhalte eines Nutzers
Im Prinzip unterscheiden die Forscher drei Arten von Einfluss: Die Follower-Zahl repräsentiert die Popularität eines Nutzers. Die Zahl der Retweets zeigt den Wert der Inhalte eines Nutzers. Und die Zahl der Erwähnungen steht für den Wert des Namens eines Nutzers. Die Forscher haben Ranglisten für alle drei Einflussarten aufgestellt und mit Hilfe des Spearman-Rangkorrelationskoeffizienten miteinander verglichen. …
…«
mehr: faz.net
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Change or Die
17.5.2010 von Helmut von Berg.
»Change was in the air at the Book Industry Study Group’s Making Information Pay conference held Thursday in New York City. Organized around the theme of Points of No Return, speaker after speaker said all parts of the publishing industry needed to quickly get up to speed with the changes occurring in the industry because of the digital revolution or get left behind.
With its members coming from all parts of the industry BISG has focused much of its attention on making the supply chain operate smoothly, but executive director Scott Lubeck said that supply chain now more closely resembles a Rubik’s Cube with all the different pieces that are now part of that chain. During his presentation, Bowker’s Kelly Gallagher observed the supply chain that feed the old ›push model‹ form of publishing is giving way to a ›demand chain‹ driven by the needs of the consumer. The customer is the ›queen and king‹ in today’s publishing climate and publishers need to know what consumers want and where they learn about books, Gallagher said. Social meeting, he noted, is becoming increasingly important to spreading book news with 69% of book buyers using social networks.
…«
more: publishersweekly.com
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Geben wir dem Zufall eine Chance
16.5.2010 von Helmut von Berg.
Unser berechnetes Dasein
Das Leben im Internet kann so schön sein. So schön und berechenbar, wenn wir uns nach Algorithmen richten. Doch wir entwickeln uns nicht weiter und geben unsere Freiheit auf.
Von Miriam Meckel
»…
Diese Beispiele zeigen, wie neuere Entwicklungen im Netz menschliches Ermessen und die evolutionsgeschichtlich wichtige Einflussgröße Zufall schrumpfen lassen. Und damit reduzieren sie Freiheitsgrade. Es gibt Freiheit nur um den Preis der Unberechenbarkeit. Der Mensch ist nicht deterministisch. Er ist ein hochkomplexes biologisches, psychisches und soziales System, das noch kein Algorithmus hat kopieren können. Das macht ihn übrigens als Gattung und als Individuum so interessant. Er ist unberechenbar und damit für die Freiheit geeignet. Beim Computer dürfen wir da durchaus Zweifel haben.«
mehr: faz.net
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»Facebook ist Selbstprostitution«
11.5.2010 von Helmut von Berg.
Willkommen in der schönen, neuen Welt des Multitasking: Um nichts zu verpassen, tun wir alles auf einmal. Mit der F.A.Z. sprach Ernst Pöppel, Professor für Medizinische Psychologie, über Facebook, Öffentlichkeitswahn und Intimität.
»…
Was kann das für Folgen haben?
Die Kreativität leidet. Abgesehen davon verlagern manche Menschen ihr Leben immer mehr in diese simulierte Welt. Dabei bieten die neuen Technologien auch eine große positive Chance: Durch die Komplementarität von Text und Bild ist eine stärkere Verankerung von Wissen möglich. Doch gegen die negativen Effekte muss man sich wehren, sonst ist ein Nutzen nicht möglich.«
mehr: faz.net
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Braucht man noch Verlage, Herr Albers?
3.5.2010 von Helmut von Berg.
Über das digitale Veröffentlichen auf eigene Faust
»Markus Albers veröffentlichte bei Campus einen Bestseller. Sein neues Buch ›Meconomy‹ hat er als E-Book und BoD selber herausgebracht. Im Interview zieht der Autor eine erste Bilanz.
Wollen Sie mit Verlagen nichts mehr zu tun haben?
Ich veröffentliche gern wieder bei einem Verlag, denn der Hebel, den dieser bietet, ist für einen Massenerfolg nach wie vor unersetzlich, allein, um in den Buchhandlungen präsent zu sein. Und der Verlag könnte von meinen Erfahrungen im elektronischen Publizieren profitieren. Neu ist: Ich habe als Autor die Freiheit, mich bei jedem Text für einen Vertriebskanal zu entscheiden. Es ist kinderleicht geworden, ein E-Book in allen Formaten selbst anzubieten. Print on Demand hat gute Druckqualität, annehmbare Herstellungskosten und man landet im VlB –; ›Meconomy‹ gibt es auch bei Amazon und auf Bestellung im Buchhandel. Verlage müssen ihren darüber hinausgehenden Mehrwert neu definieren.
…«
mehr: buchreport.de
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