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- 2.9.2010: Furcht statt Vision
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- 25.8.2010: Dampf auf der digitalen Schiene
- 24.8.2010: »Durch das Internet kenne ich meine Leser«
- 23.8.2010: Kunden erreichen, die der Buchhandel nicht kennt
- 20.8.2010: The Web Is Dead? A Debate
- 20.8.2010: The Web Is Dead. Long Live the Internet
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Archive für Januar 2010
Digitaler Gipfel
31.1.2010 von Helmut von Berg.
»…
… Ecos köstlich geschriebenes Büchlein, in den siebziger Jahren ganz menschenfreundlich für die Massenuniversität und ein Publikum entworfen, das nicht unter Bücherwänden aufwuchs, hält den Zustand von Buch, Papier, Karteikarte, Bleistift, Tinte und Schreibmaschine fest; die modernste Technik, die darin vorkommt, ist der Fotokopierer.
… Der erste Entwurf des Textes entstand oft noch mit dem Füller, die Endfassung dann mit Schreibmaschine und viel Tipp-Ex. Das fertige Buch war zumindest zwei- bis dreimal geschrieben worden, bevor es den Tisch von Gutachter oder Lektor erreichte.
Niemand wird diesen Zuständen nachtrauern. Aber selbst Nachgeborene werden nicht verkennen, dass die umständlichen, umwegigen Lese- und Schreibtechniken, die noch bis gestern die geistige Arbeit bestimmten, auch Methoden der Gedächtnisschulung, Stoffdurchdringung und der Nachdenklichkeit darstellten, die man mit einem ökologischen Begriff von heute ›nachhaltig‹, aber auch ganz altmodisch ›gründlich‹ nennen könnte. Es ist heute unendlich viel leichter an Wissen zu kommen, sich Übersichten zu verschaffen und Fakten mit Zitaten so zu kombinieren, dass so etwas wie ›Text‹ herauskommt. Aber oft handelt es sich nur um Simulationen von Konsistenz, hinter denen gar nichts steckt.
…«
mehr: Süddeutsche Zeitung Nr. 24 vom 30./31. Januar 2010 (bislang nicht online verfügbar)
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Die Vertriebsmacht der Big Player
28.1.2010 von Helmut von Berg.
Das Internet transformiert nicht nur unsere Gesellschaft, sondern bricht auch den klassischen Verwertungskreislauf der Buchbranche auf. Ein Kommentar von Börsenblatt-Redakteur Michael Roesler-Graichen.
»…
Die Ungewissheit über die zukünftige Rolle, die die Branchenakteure noch spielen sollen, hat auch die überlieferten Funktionszuweisungen gelockert: Ein Autor kann heute leichter denn je Verleger sein (beim E-Book oder via Print-on-Demand), ein Händler kann zugleich Dienstleister sein (etwa beim E-Procurement), ein Verlag Serviceanbieter (wie Haufe) und so fort. Zugleich sind große Allrounder und Technologie-Player wie Amazon, Apple und Google auf den Plan getreten, die mit ihrer schieren Marktmacht und Innovationsdynamik neue Vertriebsmodelle in den relativ kleinen Buchmarkt drücken. …«
mehr: boersenblatt.net
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Goldenes Zeitalter im Web
28.1.2010 von Helmut von Berg.
Das Social-Media-Marketing gewinnt auch für Buchverlage immer stärker an Bedeutung. Im buchreport-Interview erklärt Dirk Moldenhauer von iRead Media, warum man sich dabei von eingeübten Mechanismen verabschieden muss.
»…
Erreichen die Verlage dort auch die Zielgruppe der erwachsenen Vielleser?
Dass Communities nur von Jugendlichen genutzt werden, ist heute ein alter Hut. Die höchsten Zuwachsraten bei den Besucherzahlen verzeichnen seit 2008 die „erwachsenen“ Netzwerke wie MeinVZ, Facebook, Xing oder wer-kennt-wen.
…
Wie muss dann das Marketing in Communities aussehen?
Wir müssen uns von der eingeübten Mechanik verabschieden, Marketingkonzepte immer um bestimmte Buchtitel herum zu entwickeln und diese dann mit plakativen Botschaften zu bewerben. Diese ›lineare Kommunikation‹ funktioniert in Communties mit ziemlich mündigen Mitgliedern so gut wie nie. Hier geht es darum, Kommunikationsräume mit Substanz zu schaffen, indem man etwa Themenwelten aufbaut, die der Nutzer selbst mitgestalten kann. Auf dieses Weise verbreitet er die beabsichtigte werbliche Botschaft von ganz allein.
…«
mehr: buchreport.de
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The Value of a Publishing House
22.1.2010 von Helmut von Berg.
by Laura Dawson
»…
Why is this relevant now?
Well, CES showed us that there is a great interest in ebook readers – 23 of them debuted there, and an entire “Ebook Zone” was created. Apple is negotiating with publishers to sell content (books, magazines, newspapers) on its soon-to-appear tablet. With all these digitized books, search becomes more crucial than ever – web search is the ONLY way people are going to purchase these digital products.
…
This metadata may not come in the form of the traditional ONIX feed. If a book file is marked up in XML (whether via InDesign or anything else), the title, author, BISAC and LC subject codes, price, publisher, and copyright date can all be easily derived from that book file – because those data points are defined in the file (usually in the front matter) with tags.
But just as with ONIX, what’s inside those tags has to be correct. This has a better shot at happening if the search engine is pulling from the book itself (the author name, for example, is not likely to be misspelled in the actual book).
In recently-released recommendations to the publishing industry, BIC has stated: ›Publishers must retain responsibility, wherever possible and appropriate, for the metadata of the products they publish, in all formats, print and digital.‹ A new company, Giant Chair has built its entire business around hosting a metadata platform for publishers: ›When equipped with the appropriate tools, publishers are naturally the most qualified and motivated source for metadata creation and enrichment.‹
…
But good metadata IS publishers’ responsibility, fundamentally. They can outsource that responsibility, but ultimately it does all come back to the publishers. As our digital landscape explodes – as web search becomes not just one way but THE way readers find what’s next on their reading lists – metadata only becomes more important. If your sales are dipping, it’s entirely possible that readers can’t find your books. Take a look at your data. The solution is probably there.«
read more: THE DOWNLOAD
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Jetzt kommt Bewegung in den Pudding
19.1.2010 von Helmut von Berg.
Wissenswertes zu aktuellen Corporate Apps…
…
Praktische Vorschläge zum Einsatz der Produkte von Dr. Oetker in Verbindung mit regelmäßigen Rezept-Updates…
mehr: cpwissen.de
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De Gruyter Makes Its Journals More Widely Accessible
18.1.2010 von Helmut von Berg.
»De Gruyter today announced that it is making more than 160,000 scholarly and professional journal articles available via DeepDyve, a company whose rental service for scientific research articles is designed to meet the needs of sophisticated professionals and consumers, so-called “knowledge workers”. Through DeepDyve, users will be able to rent the full-text of any article from De Gruyter’s vast collection of humanities and natural sciences journals. De Gruyter is renowned for its extensive collection of high-profile publications, including journals back to 1826 in the studies of philosophy, linguistics, theology, history and classical studies, as well as mathematics, physics, biology and chemistry.
…«
more: deepdyve.com
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Die digitale Welt ausloten
18.1.2010 von Helmut von Berg.
Was beschäftigt die Publikumsverlage am Anfang des Jahres 2010?
Neben den Themen Urheberrecht und der Rechteverfolgung im Internet, die uns schon seit einigen Jahren beschäftigen, ist sicher die Entstehung der digitalen Welt die größte Herausforderung für die Verlage. Durch die neuen Entwicklungen stellt sich drängend die Frage, ob es den Verlagen gelingen wird, mit neuen Geschäftsmodellen überhaupt noch einen Platz in den Wertschöpfungsketten zu finden. Wir denken immer noch analog, müssten aber digital handeln. Vielleicht müssen wir unser Geschäft völlig neu begreifen lernen und uns stärker als Inhaltelieferanten für verschiedene Medien verstehen, um in Zukunft noch gebraucht zu werden.
…
Was würden Sie sich vom Handel wünschen?
Als Verleger beobachten wir, dass sowohl den Autoren als auch den Lesern vor allem Inhalte wichtig sind, im Handel aber viel mehr Wert auf Äußerlichkeiten wie die Umschlaggestaltung gelegt wird. Ich würde mir wünschen, dass auch im Handel wieder mehr über Inhalte gesprochen wird.
mehr: buchreport.de
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Content-Plattform der Oldenbourg Verlagsgruppe ist online
18.1.2010 von Helmut von Berg.
Der Oldenbourg Wissenschaftsverlag und der Akademie Verlag sind mit einer gemeinsamen Content-Plattform online gegangen…
…
›Dass wir unsere Bücher und Zeitschriften auf ein und derselben Content-Plattform anbieten, war eine ganz logische Entscheidung‹, sagt Christine Autenrieth, Geschäftsführerin der Oldenbourg Verlagsgruppe. ›Wer wissenschaftlich recherchiert, sucht gezielt nach Themen, Inhalten oder Autoren – ob die Informationen aus Zeitschriften oder Büchern stammen, ist für Wissenschaftler und Studierende zunächst nebensächlich. Den Bibliotheken bieten wir so eine effiziente Möglichkeit, digitalisierte Inhalte in Bibliotheksstrukturen einzubinden.‹
mehr: boersenblatt.net
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Warum erfolgreiche Schriftsteller von den elektronischen Medien profitieren
8.1.2010 von Helmut von Berg.
von Paulo Coelho
»Ein Schreckgespenst geht seit einiger Zeit in den Verlagshäusern um. Die neuen elektronischen Datenträger in ihren diversen Ausformungen werden als Bedrohung für die klassischen Printmedien empfunden.
Vor zehn Jahren, 1999, kam mein Agent aus Russland zurück und hatte schlechte Neuigkeiten: Der Verleger meines Romans ›Der Alchimist‹ hatte den Vertrieb eingestellt, weil weniger als 3 000 Exemplare verkauft worden waren. Nach langen Mühen fanden wir einen russischen Verleger in Kiew, der allerdings Schwierigkeiten hatte, Papier aufzutreiben (was damals in der Ukraine nicht allzu ungewöhnlich war).
Zufälligerweise war ich wenige Wochen zuvor im Internet auf eine Raubkopie der russischen Übersetzung gestoßen, und mein erster Gedanke war natürlich, dass die niedrigen Verkaufszahlen in Russland auf diesen Akt der Piraterie zurückzuführen seien.
Wie alle Autoren möchte auch ich, dass meine Bücher gelesen werden. Da es keine Druckversion des Buches mehr gab und es völlig unklar war, wann der neue Verleger sein Papier bekommen würde, kam ich auf die Idee, das Buch in elektronischer Form zu veröffentlichen. Ohne lange nachzudenken, stellte ich die Raubkopie der russischen Übersetzung auf meiner Internetseite zum kostenlosen Download bereit.
Ende 2000 teilte mir mein ukrainischer Verleger stolz mit, dass 10 000 Exemplare verkauft worden waren! Ein Jahr später waren es 100 000, und bis zum Jahr 2002 hatten die russischen Verkaufszahlen die Million erreicht.
…«
mehr: Berliner Zeitung
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The Value of a Publishing House
7.1.2010 von Helmut von Berg.
by Laura Dawson
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Authors have traditionally complained that their publishers aren’t doing such a great job marketing and selling their books; the explosion of self-publishing ventures and digital marketing consultancies (ahem), as well as the influx of new marketing-department hires at traditional houses, are evidence that these authors may in fact have a point. …
…
I’d argue that we can’t take for granted that a traditional publishing house – simply by virtue of being a publishing house – adds value. The value a publishing house adds really depends on the editor, the author, the culture of the publishing house, and the book itself.
…«
Read more: THE DOWNLOAD
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