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Archive für November 2009

Online stärkt Printmedien

»Wer heutzutage ein neues Auto kaufen möchte, recherchiert zunächst im Internet. Rund 90 Prozent der weltweiten Käufer suchen und vergleichen Daten und Modelle zunächst per Netz, so die aktuelle Studie Cars Online 2009/2010 von CapGemini. 2005, zum Zeitpunkt der letzten Erhebung, waren es noch 61 Prozent. Das grundlegend veränderte Verhalten von Neuwagenkäufern wird mittelfristig die Kommunikationskonzepte der Hersteller ändern – zugunsten des Corporate Publishing.

Denn vor allem vertrauensbildende, langfristig und dauerhaft wirkende Medien wie Kundenmagazine, die weit vor der Kaufentscheidung ansetzen und nach dem Kauf bestätigend wirken, sind in der Automobilindustrie noch mehr gefordert. Dafür sieht die CapGemini-Studie zwei wesentliche Gründe:

1. Kunden gehen zielgerichteter vor. …
2. Die Entscheidungsphasen, in denen die Kunden noch ansprechbar sind, haben sich dramatisch verkürzt. …

…«

mehr: cpwissen.de

20 Prozent Rabatt für Einzeltitel

»Der Wissenschaftsverlag De Gruyter und die größte wissenschaftliche Chemie-Fachgesellschaft Kontinentaleuropas, die GDCh, haben für den Bezug des Buches von Metzler-Nolte/Schatzschneider, Bioinorganic Chemistry eine exklusive Vereinbarung getroffen:

Alle Mitglieder der GDCh können dieses neue englischsprachige Lehrbuch mit einem Rabatt von 20% auf den Verkaufspreis von 44,95 Euro beziehen.
…«

mehr: buchmarkt.de

Kooperation von ciando und claudio

Anlass für buchmarkt.de, ciando-Geschäftsführer Dr. Werner-Christian Guggemos über diese ›Annäherung der Konkurrenten‹ zu befragen.

»…
buchmarkt.de: Wer ist da auf wen zugegangen und warum?

Dr. Werner-Christian Guggemos: Die Kooperation hat sich angeboten, weil der Downloadmarkt weiter wachsen wird. Es wird in Zukunft für alle Marktteilnehmer darauf ankommen, den Kunden und Partnern ein möglichst breites Spektrum an Inhalten und Produkten bereitzustellen.
…«

mehr: buchmarkt.de

Das Internet spaltet die Gesellschaft

»Spätestens in zehn Jahren werden 95 Prozent der Erwachsenen in Deutschland das Internet regelmäßig nutzen. Und spätestens in 15 Jahren ist das Internet das Unterhaltungsmedium Nummer eins in Deutschland. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Umfrage unter 550 Fachleuten aus Politik, Industrie und Wissenschaft zur Zukunft der Informationsgesellschaft bis zum Jahr 2030. Als Kernaufgabe dieser Entwicklung wird gesehen, alle Menschen auf diesem Weg mitzunehmen, um die digitale Spaltung zu überwinden…

Eine moderne Informations- und Kommunikationstechnik wird künftig noch stärker das Innovationstempo vieler Schlüsselindustrien wie Medien, Energie, Automobil und Gesundheit bestimmen, schreiben die Autoren. Vom Jahr 2015 an werde es für drei Viertel der Mediennutzer in Deutschland normal sein, ein und denselben Medieninhalt über verschiedene Träger zu nutzen - zum Beispiel Zeitungsartikel auf mobilen Geräten, Fernsehsendungen auf dem Computer oder Internetinhalte auf dem Fernseher. Die meisten Medieninhalte werden dann auf Abruf bereitgestellt, nicht mehr als vorgefertigtes Programm.«

mehr: faz.net

Schnell, aber unstrukturiert

Markus Wölflick, gutefrage.net

»Nicht erst seit diesem Jahr beklagt das Ratgeber-Segment in der Buchbranche tendenziell rückläufige Umsätze, und eine Trendwende ist für viele Marktteilnehmer nicht in Sicht. Fast alle Beteiligten sind sich einig, dass das Grundbedürfnis der Menschen nach Rat suchen, Rat finden keinem Rückgang unterliegt, schon gar nicht in wirtschaftlichen Krisenzeiten. Vielmehr dürfte Rat immer häufiger online statt im Printbereich gesucht werden.

- Die meisten Pluspunkte erntet unsere Community eindeutig über den Faktor Menschlichkeit der Ratgeber-Antworten. Gerade in schwierigen Lebenssituationen wie Beziehungskrisen, gesundheitlichen Rückschlägen oder Geldsorgen ist das Bedürfnis nach Meinungen von anderen Nutzern mit ähnlichen Lebenserfahrungen hoch geschätzt. …

- Hoch im Kurs steht auch die Geschwindigkeit der Online-Beratung in den meisten Ratgeber-Communities. …

- Etwas überraschend wird der Vorteil der kostenlosen Beratung in Online-Communities im Vgl. zum Kauf von Print-Ratgebern von den Nutzern kaum erwähnt. Die meisten Fragesteller beteiligen sich nach einer gewissen Eingewöhnungsphase in die Community wie selbstverständlich an der Beantwortung von Ratgeber Fragen anderer Nutzer und bringen damit ihre eigene Lebenserfahrung ein. …

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mehr: buchreport.de

Der Strukturwandel in der Online-Modebranche

»…

- Die Marken/Hersteller drängen nun verstärkt selber ins Internet und werden online (wie offline) zu eigenständigen Händlern.
- Entsprechend versuchen sich klassische (Online-)Händler wie ASOS & Co. zunehmend abzusichern und nehmen verstärkt Eigenmarken ins Sortiment.
- Gleichzeitig entstehen neue Arten von Modehändlern, die sich selber allerdings eher als Dienstleister (für die Marken) begreifen denn als Händler im klassischen Sinne.

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mehr: buchreport.de

Digitale Buchregale für Bibliotheken

»… Stephanie Duncan, Digital Media Director bei Bloomsbury, erklärt, wie sie Bücher im JPEG-Format lizenziert.


Die Bibliotheksnutzer lesen die Bücher online auf der Website unseres Technikpartners Exact Editions. Die Texte können nicht heruntergeladen werden – sie werden auch nicht im E-Book-Format bereitgestellt, sondern als JPEGs. So schützen wir unseren Content vor Raubkopien. Abgesehen von den erschwinglichen Preisen fühlen sich die Bibliotheken besonders vom mobilen Charakter des Verfahrens angesprochen: Die Nutzer müssen sich nicht innerhalb des Bibliotheksgebäudes aufhalten; solange sie einen Bibliotheksausweis besitzen, können sie über Bibliotheksportale im Internet von zu Hause oder sogar vom Mobiltelefon aus auf die Bücher zugreifen.
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mehr: buchreport.de

Fachverlage blicken verhalten positiv in das kommende Jahr

BRANCHENDATENUMFRAGE DER DEUTSCHEN FACHPRESSE

»…
Deutlich positiver sind dagegen die Prognosen für Onlinemedien. Hier geht die Mehrheit der Verlage davon aus, dass deren Anteil am Gesamtumsatz bis zum Jahr 2012 steigt. Topthemen für Fachverlage im kommenden Jahr sind unter anderem (Neu-) Kundenakquisition, Ausbau des Onlinemarketing, Prozessoptimierung und Kooperationen. Speziell im Onlinebereich stehen die Themen Geschäftsmodelle und Paid Content ganz oben auf der Agenda.
…«

mehr: deutsche-fachpresse.de

E-Books, Apps UND schöne Bücher

»Karin Schmidt-Friderichs verlegt mit ihrem Mann Bertram in ihrem Verlag Hermann Schmidt Bücher zu Typografie, Grafikdesign und Kreativität. Ihre Bücher leben oft von der auffallend schönen Gestaltung. Dennoch freut sich Schmidt-Friderichs über die Möglichkeiten der modernen Welt.

buchmarkt.de: Sie haben ein iPhone. Haben Sie auch Bücher drauf?

Schmidt-Friderichs: Ich habe erste E-Books auf meinem iPhone, die – im Moment noch – eine Zumutung im Umbruch sind. Ich habe Unmengen Apps installiert und tausche mich mit den Freunden meiner Töchter über die must-haves aus. Manches möchte ich nicht mehr missen … Das ist eine Frage von weniger Zeit, als wir denken…

buchmarkt.de: Sie glauben also an Apps und E-Books auf speziellen Readern?

Schmidt-Friderichs: Ja ich glaube daran, freue mich darauf, und hoffe auf Apps und E-Erlebnisse, die weit mehr sind als eine 1:1-Übertragung aus der Welt gedruckter Bücher. Ich bin sicher, dass uns völlig neuartige, faszinierende Lese-, Lern- und Entertainment-Erlebnisse erwarten. Ich gehe fest davon aus, dass sehr bald neben meinem Bett neben Büchern ein Reader liegen wird. Ich bin in technischen Dingen ein Follower, kein Pionier, vergleiche die Teile aber schon munter! Und ich freue mich darauf. Daneben Bücher ihres Inhaltes und ihrer Form halber zu lieben scheint mir kein Widerspruch!

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mehr: buchmarkt.de

»Wir wollen unser Angebot globalisieren«

»Zehn Jahre, nachdem fünf Absolventen derWissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung in Koblenz einen Internetmarktplatz für vergriffene Bücher eröffneten, feiert die Keimzelle von Abebooks Europa Jubiläum. Im Interview mit buchreport.de beschreibt Mitgründer und heutiger CEO von Abebooks Hannes Blum die Veränderungen auf dem Markt – und erklärt, wie das Unternehmen zur ersten Bücher-Adresse im Netz werden will.

Abebooks gilt als größter Online-Händler für gebrauchte Bücher und arbeitet angeblich seit seiner Gründung profitabel. Was haben Sie besser als andere Startups gemacht?
Abebooks arbeitet von Anfang an mit einem Gebührenmodell, dass das Geschäft insbesondere in der Frühphase sehr gut unterstützt hat. Durch monatliche Einstellgebühren (gestaffelt nach Anzahl der eingestellten Bücher) hatte man ein sehr gut planbares Geschaeftsmodell mit geringen Schwankungen auf der Einkommensseite. Darüber hinaus war Abebooks von Anfang an äußerst sparsam und hat immer nach kreativen, günstigen Lösungen gesucht. Auch für Marketing war in den frühen Jahren kein Budget vorhanden. Folglich war der größte Wachstumstreiber die Empfehlung von Abebooks durch Käufer und Verkäufer, was wiederum durch gute Leistungen für diese beiden Zielgruppen erreicht wurde.…«

mehr: buchreport.de