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- 24.8.2010: »Durch das Internet kenne ich meine Leser«
- 23.8.2010: Kunden erreichen, die der Buchhandel nicht kennt
- 20.8.2010: The Web Is Dead? A Debate
- 20.8.2010: The Web Is Dead. Long Live the Internet
- 19.8.2010: U.S. neighborhood bookstores thrive in digital age
- 12.8.2010: Ende der Privatsphäre?
- 11.8.2010: Droemer Knaur vertreibt eBook Reader
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Archive für September 2009
Trade eBook sales: a 213.5% increase over July 2008
24.9.2009 von Helmut von Berg.
»…
eBook sales statistics for July 2009 have been released from the Association of American Publishers (AAP) who collects these statistics in conjunction with the IDPF.
Trade eBook sales were $16,200,000 for July, a 213.5% increase over July 2008 ($5,200,000).
Calendar Year to Date sales are up + 173.9%…«
more: IDPF
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Tipping Point für E-Books?
22.9.2009 von Helmut von Berg.
von Alexander Braun
»…
Umweltfreundlichkeit
Obwohl der ökologische Impact eines jeden Produktes eine immer größere Rolle spielt, scheint bei Büchern der Verweis auf emotionale Faktoren wie ›Wärme eines gedruckten Buches‹ als Rechtfertigung dafür auszureichen, die Kosten für die Umwelt nicht weiter betrachten zu müssen…
Effizienz
Besonders sinnlos erscheint dieser ökologische Footprint vor dem Hintergrund, dass 40 Prozent aller so produzierten Bücher nicht verkauft werden…
…
Piraterie
Ein Haupteinwand, der der elektronischen Verbreitung von Büchern als E-Book entgegengebracht wird, ist die Gefahr der Piraterie. Als Resultat würden Autoren aufhören zu schreiben. Diese Annahme entbehrt aus mehreren Gründen jeder Grundlage: würden Autoren nur schreiben, wenn sie davon auch leben könnten, hätten 90 Prozent aller Autoren ihre Tätigkeit auch ohne E-Books bereits eingestellt. Auch verhindert die Verweigerung einer E-Book-Version nicht, dass ein Buch piratisiert wird: so stand der letzte Harry Potter bereits wenige Stunden nach Veröffentlichung als Download zur Verfügung, die meisten anderen Bestseller bilden hier auch keine Ausnahme.
…
Rolle der Verlage
Die Vorteile von E-Books liegen auf der Hand: sie senken die Eintrittsbarriere für neue Autoren drastisch, da die Vorabinvestitionen im Vergleich zu einer Druckausgabe zu vernachlässigen sind. Somit werden sie auch nicht zu einem Rückgang des kreativen Schaffens führen, sondern im Gegenteil zu einem beispiellosen Anstieg, da die Kosten des Scheitern als Haupthürde für das Ausprobieren neuer Ideen drastisch sinken. Damit stellt sich die Frage nach der Rolle der Verlage aber auch ganz neu und existenziell, da das Hauptproblem, das sie lösen – die Schwierigkeit, Komplexität und Kosten Inhalte einer breiten Masse zugänglich zu machen – in einer digitalen Welt aufgehört hat, ein Problem zu sein.
…«
Alexander Braun, früherer Online-Direktor bei der Bertelsmann- Tochter Doubleday Canada und Gründer der Bücher-Community quillp.
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Im Börsenverein fehlt frischer Wind
17.9.2009 von Helmut von Berg.
»Prof. Dr. Thomas Hoeren ist Leiter des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht an der Universität Münster. Im Gegensatz zum Börsenverein befürwortet er die Initiative der EU-Kommission, das europäische Urheberrecht ans digitale Zeitalter anzupassen.
Ist der Vorstoß der EU-Kommission zur Harmonisierung des Urheberrechts ein Einknicken gegenüber Google?
Der Vorstoß ist absolut sinnvoll. Es geht primär nicht einmal um Google, sondern um die Zukunft des Urheberrechts, die Möglichkeiten und Grenzen einer Wissensordnung. Es besteht die Gefahr, dass Jura benutzt wird, um antiquierte Geschäftsmodelle zu schützen. Das Urheberrecht hat sich von einem Kulturrecht zu einem Wirtschaftsrecht gewandelt, verwendet aber noch die alten Rechtsmodelle des 19. Jahrhunderts. Es muss dringend an die Bedürfnisse einer ›Digital Society‹ angepasst und grundlegend überarbeitet werden.
…«
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Krisengipfel
16.9.2009 von Helmut von Berg.
Dr. Andreas Meyer im Buchmarkt-Interview
»… Die Probleme sind tiefgreifender: Immer mehr Menschen können lesen, immer weniger wollen die Produkte der Buchindustrie.
Aber solche Probleme gab es auch früher schon. Zum Teil begleiten uns die genannten Themen doch schon seit Jahren.
Der Unterschied liegt in der Unübersichtlichkeit. Krisen sind strategische Wendepunkte: Man erkennt, dass man mit den bisherigen Methoden und mit aller Erfahrung nicht weiter kommt. ›Content‹ ist nach wie vor gefragt - nur nicht mehr auf den bisherigen Kanälen, in der bisherigen Aufbereitung und ›Verpackung‹, zu den bisherigen Preisen…
…«
mehr: buchmarkt.de
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Näher dran am Text
15.9.2009 von Helmut von Berg.
txtr will zur Frankfurter Buchmesse ein selbst entwickeltes E-Book-Lesegerät … plus Inhalte-Plattform präsentieren. Im Interview erklärt der Gründer des Berliner Unternehmens, Ronnie Vuine, wie sich das Start-Up gegen Amazon & Co. behaupten will und warum das E-Book das neue Taschenbuch ist.
»…
Was kann Ihr Reader besser als Sony und Kindle?
Von den eher technischen Daten abgesehen – der txtr Reader blättert sehr schnell, ist einfach zu bedienen, reagiert sofort und hält sehr lange durch – ist es vor allem die txtr.com-Anbindung. Unser Reader ist sehr nah dran an den Texten… Fast noch spannender wird diese Funktionalität bei nichtliterarischen Texten: Auf txtr.com kann man gemeinsam genutzte Order erstellen und gemeinsam Texte sammeln, die dann auf dem Reader sofort zugreifbar sind – auch Word-Dokumente zum Beispiel. Auch das Importieren von Texten aus dem Internet nach txtr.com ist sehr einfach. Alles, was für einen Nutzer auf txtr.com verfügbar ist, ist auch vom Reader aus zugänglich. Man kann also unterwegs, wenn man Zeit und Ruhe hat, lesen, was die anderen machen oder sammeln.
…«
mehr: buchreport.de
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Textbook Cases
10.9.2009 von Helmut von Berg.
THE DOWNLOAD
Textbook Cases
By Laura Dawson
»…
Cengage is doing something interesting - they are renting textbooks. This is a great start - it puts the student in a specific relationship with the content of the textbook. You only need this information for a specific course? Okay - you can have it inexpensively. You need this information over the long term for your career? Well, that’s an investment.
…
Rather than asking, “What should it cost?”, publishers need to be asking, “What is it worth?” And that, of course, depends on what you’re in it for…«
From Laura Dawson’s Newsletter The Big Picture
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Das Internet ist anders
8.9.2009 von Helmut von Berg.
Internet Manifest
Wie Journalismus heute funktioniert. 17 Behauptungen.
mehr: http://www.internet-manifest.de/
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Päckchen packen reicht nicht mehr
8.9.2009 von Helmut von Berg.
»Dr. Otto Schmidt hat die Eigenauslieferung beendet und kooperiert jetzt mit Rhenus Medien Logistik. Verleger Karl-Peter Winters beleuchtet im Gespräch mit buchreport die Hintergründe der Auslagerung.
…
Dr. Otto Schmidt hat die Eigenauslieferung jetzt mit dem Anschluss an Rhenus Medien Logistik beendet. Welche Argumente waren für den Wechsel entscheidend?
Rhenus erbringt für uns zwei Dienstleistungen: Auf der einen Seite natürlich die reine Logistik. Am Standort in Landsberg sind rund 1000 Buchtitel, Zeitschriften und Loseblattwerke von Dr. Otto Schmidt eingelagert. Rhenus sorgt aber auch für den erforderlichen IT-Support, soweit es die Belange der Auslieferung angeht. Weil wir damit die ganze Kette von der Auftragsbearbeitung bis zur Auslieferung aus einer Hand bekommen, wurde Rhenus zum bevorzugten Partner.
…«
mehr: buchreport.de
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Cornelsen bringt Lernkrimi auf iPhone und iPod touch
8.9.2009 von Helmut von Berg.
»… Zusammen mit dem Dienstleister textunes bringt Cornelsen seinen interaktiven Krimi Liebe bis in den Tod in Text und Hörbuch auf iPhone und iPod touch.
›Wir synchronisieren Text und Hörbuch zu einer Art Teleprompter und haben damit eine völlig neue Werkform geschaffen, die zum Lernen einer Sprache sehr gut geeignet ist‹, so textunes-Geschäftsführer Volker Oppmann in der Mitteilung an die Medien.…«
mehr: boersenblatt.net
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»Wir bauen ein digitales Bücher-Ökosystem«
7.9.2009 von Helmut von Berg.
»…
Welche langfristige Perspektive das US-Unternehmen verfolgt, hat Daniel J. Clancy, Engineering Director für die Google-Buchsuche, bei einer Podiumsdiskussion in Mountain View, Kalifornien, gezeigt. Demnach will Google Buchhändler und Verleger dafür gewinnen, ihre Bücher als Google-Edition in der Google-›Cloud‹ zu speichern…
…
Anders als Amazon zum Start des Kindle-Programms sollen Ihre Kunden auf möglichst vielen Geräten E-Books lesen können. Warum misstrauen Sie E-Readern?
Unser Modell ist tatsächlich etwas anders. Wir haben damit begonnen, Bücher zu digitalisieren, weil wir davon ausgegangen sind, dass unsere Nutzer die Bücher finden und lesen wollen. Wir glauben aber nicht, dass digitale Bücher, die online gekauft wurden, an bestimmte Geräte gebunden werden sollten. Unser Ziel ist, ein digitales Bücher-Ökosystem aufzubauen und zu unterstützen, in dem die Kunden die von uns gescannten Bücher auf jedem internetfähigen Gerät lesen können, vom PC über das Smartphone, Netbook bis hin zum speziellen E-Reader. …«
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