Archive für August 2009

OUP Annual Report

of Vice Chancellor Dr John Hood

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Despite the continuing growth and success of our online publishing, the institutional market for print materials has been hit very badly, with sales of imported academic titles suffering disproportionately. At the same time the retail market was severely affected by the downturn in consumer spending.

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more: oup.com 

Bloomsbury confident after difficult first half

»Bloomsbury saw its sales and profits decline in the first six months of 2009 in what chief executive Nigel Newton said were ›difficult markets‹. Sales dropped 25% in the UK, though Bloomsbury’s specialist publishing business saw sales growth of 34%, overtaking its children’s business in size for the first time.

He added: ›The landscape of trade publishing is changing and there are exciting opportunities ahead as new technology allows the book to reach the consumer in electronic form. We are creating an infrastructure that will enable us to benefit from revenue streams from electronic publishing as they start to achieve critical mass in future years.‹ «

more: thebookseller.com

txtr reader kooperiert mit E-Plus

»txtr geht den Weg, auf dem Amazon offenbar nicht vorankommt: In Partnerschaft mit E-Plus und Ecotel wird der txtr reader onlinefähig…

Damit bietet das Unternehmen die erste offene und mobile Gesamtlösung für das Speichern, Veröffentlichen und Austauschen digitaler Texte sowie den Erwerb von Büchern und kommerziellen Dokumenten an…

Jeder Besitzer eines txtr readers wird in Zukunft das deutschlandweite E-Plus Netz auf zwei Arten nutzen können. Zum einen für die komfortable Suche, den bequemen Einkauf und die schnelle Auslieferung von eBooks über den txtr bookstore, zum anderen für die praktische Synchronisation des txtr readers mit txtr.com. … Die Mobilfunkverbindung wird rechtzeitig zum Launch über das bundesweit flächendeckend ausgebaute Eplus-EGDE-Netz realisiert. So ist sichergestellt, dass der Service sowohl in Ballungsgebieten als auch im ländlichen Raum perfekt funktioniert.…«

mehr: buchmarkt.de 

Facebook wählt Web.de und GMX als Partner für Open ID

»Das weltgrößte soziale Netzwerk Facebook und die beiden marktführenden deutschen E-Mail-Dienste Web.de und GMX verbinden ihre Internetseiten mit dem Open-ID-System. Dann können Nutzer mit nur einer Anmeldung aus den Postfächern von Web.de und GMX zur Facebook-Seite springen, ohne sich ein weiteres Mal anmelden zu müssen.

Open ID ist eine Art Generalschlüssel für das Internet, der von vielen großen Internetunternehmen wie Google, Yahoo, Microsoft, AOL, MySpace und seit Februar auch von Facebook unterstützt wird. Web.de und GMX sind die ersten Partner von Facebook in Europa.
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mehr: faz.net

Txtr kooperiert mit Mobilfunkanbieter Ecotel

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Die Einführung eines über Mobilfunk gespeisten E-Readers ist in Deutschland noch keinem gelungen. Erst kürzlich scheiterten Amazons Bemühungen, einen geeigneten Partner zu finden. Umso größer die Spannung, mit wem die Berliner E-Reader-Schmiede Txtr gemeinsame Sache machen würde. Vodafone wurde es nicht. ›Wir konnte uns nicht einigen‹, sagte Ulrik Deichsel, Head of Business Development bei Txtr.

Mit der Düsseldorfer Ecotel Communication AG sei man dann handelseinig geworden. Das Kostenmodell ist ähnlich wie bei Amazons Kindle: Für Datenübertragung und Mobilfunknutzung muss der Endkunden nichts bezahlen, die Kosten übernimmt Txtr. ›Egal, ob sich der Kunde ein Buch über unsere Website oder über den Txtr-Reader kauft, der Preis ist immer gleich‹, so Deichsel.

Der Txtr-Reader soll eine Datenübertragung über USB, WLAN und Mobilfunk bieten. Zum Herbst will das Berliner Unternehmen seine Content-Plattform hinsichtlich Bezahl-Inhalte ausbauen. Mit im Boot sind Partner wie ciando.de und libreka.de

mehr: boersenblatt.net

E-Commerce wächst im ersten Halbjahr um 13 Prozent

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Als Ursachen für diese Umsatzsteigerung sieht die GfK zum einen höhere Durchschnittsausgaben pro Einkauf als auch eine Zunahme der Anzahl der Kaufvorgänge. Dieser Zuwachs bei der Anzahl der Einkäufe ist auf eine gestiegene Anzahl von Online-Käufern zurückzuführen: 27,3 Millionen Internet-Nutzer haben im 1. Halbjahr 2009 mindestens einmal online eingekauft.

Befragt wurden 10 000 Internetnutzer ab 14 Jahren. …«

mehr: boersenblatt.net 

The iTunes App Store Rolls …

»Sometime last week, the iTunes app store passed 70,000 unique apps (70K apps have appeared in the app store since it launched). …

Next to the Book category, Travel is the most competitive category, with each seller averaging about 6 unique apps during the most recent week. …«

mehr: radar.oreilly.com

ZEHN THESEN ZUM WEB

Warum die Dummheit des Internets ein Segen ist
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1. Das Internet ist dumm - und das ist gut so

2. Die Internetnutzer sind selbst schuld an dem, was das Netz gefährlich macht

3. Wer über die Gefahren des Netzes lamentiert, meint in Wahrheit meist schlechte Manieren

4. Wir sollten aufhören, den Exhibitionismus anzuprangern, solange wir den Menschen schamlos und ohne jede Hemmung durchs Wohnzimmerfenster starren

5. Wir brauchen eine neue Definition von Öffentlichkeit

6. Jugendschutz ist wichtig, aber nicht wichtiger als alles Andere

7. Die Staaten dieser Welt werden sich nicht darüber einigen, wie das Netz sein sollte

8. Es ist dennoch möglich, einen internationalen Minimalkonsens darüber herzustellen, welche Verbrechen geahndet werden sollten

9. Kulturpessimismus kann Wandel weder aufhalten noch in sinnvoller Weise formen

10. Die Vorteile eines freien Internets überwiegen seine Nachteile

Insgesamt aber muss, wer das Internet für überwiegend schädlich hält, ein Menschenfeind sein. Das Netz ist vor allem eins: Der größte Informationsvermittler und -speicher, den die Menschheit jemals zur Verfügung hatte. Vor nicht allzu langer Zeit herrschte im alten Europa noch Konsens darüber, dass mehr Information in der Regel besser ist als weniger Information. Dass die Möglichkeit, Bildung und Wissen zu erwerben, begrüßenswert ist, dass die Welt dadurch zu einem besseren, freieren, womöglich glücklicheren Ort wird.
Manchmal kann man dieser Tage den Eindruck bekommen, dieser alte Konsens gelte nun nicht mehr: Weil unter der vielen Information im Netz auch so viel ist, das dem einen oder anderen nicht behagt.«

mehr: Spiegel online

Warum ein Traditionsverlag schließt

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Unser Leben als Verleger hat uns mit Werten reich gemacht, die jenseits des Pekuniären zu finden sind. Wir waren nicht vermögend bei der Gründung des Verlags, wir sind es auch heute nicht. Dass wir den Verlag überhaupt so lange betreiben konnten, wäre ohne die Unterstützung von Freunden, insbesondere George Reinhart und Monika Schoeller, so nicht möglich gewesen.«

mehr: faz.net

In China revolutioniert ein E-Book-Verlag das Buchgeschäft

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Mittlerweile jagt Shanda aber auch den traditionellen Verlagen gute Autoren ab. Für die ist es aus zweierlei Gründen attraktiv, ihre Sachen online zu publizieren: Wenn sie ihren Text bei einem Verlag einreichen, können sie nur hoffen, dass er die verschiedenen Zensurgremien halbwegs unbeschadet durchläuft. Im Netz dagegen kann man bislang vieles relativ unkontrolliert veröffentlichen. Außerdem kaufen überhaupt ›nur‹ 20 bis 30 Millionen Chinesen regelmäßig Bücher, Tendenz sinkend. Da bietet Shanda den Autoren einen Ausweg ins gelobte Netz. Obwohl sie die Hälfte ihrer Gewinne an die Firma abgeben müssen, gibt es mittlerweile mehrere Autoren, die über das E-Publishing mehr als eine Million Yuan im Jahr verdienen - rund einhunderttausend Euro.

Die chinesischen Printverlage sehen mehr oder weniger hilflos dabei zu, wie dieses eine Unternehmen quasi über Nacht den Buchmarkt revolutioniert: …
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mehr: jetzt.sueddeutsche.de