Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs P U B L I S H I N G für Oktober, 2008.
- Allgemein (209)
- dies&das (15)
- Hintergrund (183)
- 9.9.2010: Offenheit ist meine Religion
- 2.9.2010: Furcht statt Vision
- 27.8.2010: Mehr für weniger
- 25.8.2010: Dampf auf der digitalen Schiene
- 24.8.2010: »Durch das Internet kenne ich meine Leser«
- 23.8.2010: Kunden erreichen, die der Buchhandel nicht kennt
- 20.8.2010: The Web Is Dead? A Debate
- 20.8.2010: The Web Is Dead. Long Live the Internet
- 19.8.2010: U.S. neighborhood bookstores thrive in digital age
- 12.8.2010: Ende der Privatsphäre?
Blogroll
Hintergrund
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
Archive für Oktober 2008
Die Kunden verstehen
31.10.2008 von Helmut von Berg.
Deutscher Drucker Interview mit Bernd Rose, Vorstandsvorsitzender der Schlott Gruppe AG
DD: Herr Rose,, Schlott hat an seine Zulieferer ein Schreiben gerichtet, in dem Sie … um einen »Jubiläumsbonus in Höhe von 2% des Volumens« der vergangenen zwölf Monate bitten…
Bernd Rose: …In unserem Schreiben an unsere Partner auf Lieferantenseite kommt vor allem zum Ausdruck, dass wir eine faire und angemessene Beteiligung an einem Stück Zukunftsgewinn erreichen wollen. Das haben wir von unseren Mitarbeitern verlangen müssen und das haben wir auch von manchem Kunden bekommen, der gesagt hat: »Ich habe zwar noch ein günstigeres Angebot vorliegen, aber ich bleibe bei Euch, weil ich dann weiß, dass ich auch in Zukunft eine Leistung erhalte, die ich dann vielleicht dringend benötige.« Ich bin der Meinung, Schlott hat seine Lieferanten in der Vergangenheit mit sehr viel Augenmaß, Fairness und Treue behandelt. Und die Reaktionen der ganz überwiegenden Anzahl unserer Lieferanten waren durchaus positiv…
…Gerade in der vor uns liegenden schwierigen Zeit ist es für alle wichtig, dass es stabile Partnerschaften gibt. Und ich spüre auch, dass unsere Kunden wissen, dass sie bei aller Härte in den Preisverhandlungen zum Schluss noch einen Dienstleister brauchen, der in der notwendigen Qualität produziert und auf den man sich verlassen kann.
mehr: Deutscher Drucker 35/23.10.2008, leider nicht online verfügbar
Geschrieben in Hintergrund | Keine Kommentare »
Digitize or die?
30.10.2008 von Helmut von Berg.
Ergebnisse der Klopotek-Buchmesse-Umfrage zum Trend-Thema Digitalisierung veröffentlicht.
mehr: klopotek.de
Geschrieben in Allgemein | Keine Kommentare »
Google Opens Wide
30.10.2008 von Helmut von Berg.
by Laura Dawson
Google just announced that they’d reached an agreement with AAP and the Authors Guild that allows them unprecedented reach in offering books on the web.
»…
So what does this mean? It means several things.
- Threat to the Kindle… and Amazon
By making millions of books available online, Google does an end-run around Amazon … - Threat to print books
This is not necessarily such a bad thing – if people want to read print books, they will, but for those of us who want our content fast and any way we can get it…, this is a great service. O’Reilly’s already tested this model with Safari, with great success… - Changing textbook models
A subset of the threat to print books is the threat to print textbooks – which are under siege already.
…and the primacy of the print textbook will begin to fade. - Changing publisher branding
One barrier to getting publishers to work together in a Safari-like model has been that publishers feel they have a ›brand‹ that they don’t want to sacrifice in a cooperative effort. Many of us in the industry have been lecturing publishers for a long time about this – with very few exceptions, the meaningful brand to readers is not the publisher, but the author or the subject of the book. Now, with millions of books dumped into a more or less objective database, publisher branding disappears. The content becomes paramount.
…«
mehr: LJNDawson.com
Geschrieben in Hintergrund | Keine Kommentare »
»Rolle des Readers wird überschätzt«
24.10.2008 von Helmut von Berg.
Börsenblatt-Interview mit Frank Thurmann
Libri, Thalia und Sony haben eine Kooperation zum Vertrieb von E-Books und Lesegeräten verkündet. Was hält KNV-Chef Frank Thurmann davon?
Wie fühlt man sich als Barsortiment außerhalb dieser Allianz?
Thurmann: Zunächst begrüße ich jede Allianz, die die Chancen innovativer Technologien zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle nutzt und nicht abwehrt. Inwieweit die einzelnen Partner von dem Geschäftsmodell profitieren, ist noch unklar. Die Rolle des Readers wird meines Erachtens noch überschätzt. Neben Amazon, wenn überhaupt, wird es wohl keinem weiteren Marktteilnehmer gelingen, ein proprietäres System durchzusetzen.
…
Wie beurteilen Sie den E-Book-Vertrieb über den Buchhandel?
Der E-Book-Vertrieb wird in erster Linie im Internet stattfinden, durch Internet-Kaufhäuser wie amazon.de, Suchplattformen und auch über Communities in einer Web 2.0-Welt oder durch Verlage direkt. Die Rolle des Buchhandels im B2B-Geschäft hat Potenzial, wenn es dem Buchhändler gelingt, seine Wertschöpfung darzustellen und zu verkaufen.
…
Wie schätzen Sie die Bereitschaft und die Fähigkeit der Verlage ein, rasch Titel in dem von Libri gewünschten EPUB-Format bereitzustellen?
Es ist zu früh, dafür eine konkrete Prognose abzugeben. Der Markt wird jedoch bald entscheiden, welche Formate sich durchsetzen - in Abwägung von Komfort, Kopierschutz und Formatierungskosten. Aktuell glauben wir, dass sich das EPUB-Format und offene Strukturen bewähren werden.
…
mehr: boersenblatt.net
Geschrieben in Hintergrund | Keine Kommentare »
Segelboote im Sturm
21.10.2008 von Helmut von Berg.
»Vor zehn Jahren wandte sich buchreport an „die Wortführer von morgen“. In der Ausgabe zur Frankfurter Buchmesse 1998 sollten jüngere Entscheidungsträger der Branche, in leitender Position bei Verlagen und Buchhandelsunternehmen, ihre Visionen und Prognosen zur Entwicklung der von ihnen vertretenen Sparte vorstellen: Rainer Moritz, Thedel von Wallmoden, Patrick Sellier und Matthias Ulmer. Zehn Jahre, nachdem sie in zahlreichen Beiträgen für das Branchenforum „Die nächste Generation“ Kritik, Hoffnungen und Erwartungen formulierten, hat buchreport sie wieder nach Visionen und Prognosen gefragt – und nach ihrer Bilanz im Rückblick auf die vergangenen 10 Jahre in der Buchbranche. Nachfolgend der Beitrag von Matthias Ulmer; die drei weiteren Texte sind im buchreport.magazin 10/2008 nachzulesen:
»Wenn ich über die kommenden zehn Jahre nachdenke, was sie für uns Verlage bringen werden, dann ist da vor allem eine große Unsicherheit. Die Entwicklung der letzten zwei Jahre, die Ereignisse der vergangenen Monate geben eigentlich nur einen Hinweis: Nichts ist sicher.
… Es ist nicht alles hoffnungslos. Ich zumindest klammere mich an das eine: Wer Relevanz bietet, der wird weiterhin Werte schaffen können.
Was soll das heißen? Wir haben jahrzehntelang davon profitiert, dass wir Kunden Bücher verkaufen konnten, die sie nicht brauchen. Wir haben ihnen Inhalte verkauft, die sie bereits hatten. Wir haben umverpackt und neu gelauncht und mit jeder neuen Auflage doch nur 90% der alten reproduziert, haben immer wieder die gleichen Inhalte angeboten. Wir haben Bücher verkauft, die nicht gelesen wurden, haben Bücher verkauft, die nach einem Durchblättern weggestellt wurden. Das hat funktioniert, weil der Reiz des Materiellen existierte. In den kommenden Jahren müssen wir anders, besser begründen, warum jemand unsere Werke kaufen soll. In der Masse der frei und kostenlos verfügbaren Informationen müssen wir rechtfertigen, warum wir Aufmerksamkeit verdienen. Aufmerksamkeit ist die Währung, Relevanz der Wert. Gegenüber der Masse an frei verfügbarer Information im Netz müssen wir beweisen, dass unsere Produkte nicht nur richtiger sind, sondern dass sie auch leichter verständlich sind. Aus Information müssen wir eine Tiefkühlpizza machen. Wissen muss angenehm, mühelos vermittelt werden, wenn wir bestehen wollen.
…«
mehr: buchreport.de
Geschrieben in Allgemein | Keine Kommentare »
Digitalisierung
13.10.2008 von Helmut von Berg.
Online-Buchhandel wird weltweit als wichtigste Entwicklung der vergangenen 60 Jahre gesehen, so das Ergebnis einer Branchenumfrage der Frankfurter Buchmesse
»…
Herausforderungen an die Branche
Obwohl 70 Prozent der Befragten nach eigener Einschätzung auf die digitale Herausforderung vorbereitet sind, ist man sich darin einig, dass bestimmte Fragen nur gemeinschaftlich angegangen werden können. Die folgenden vier Hauptprobleme der Branche sollen bei der diesjährigen Frankfurter Buchmesse ausführlich besprochen und Lösungsansätze diskutiert werden:
- Copyright (28 Prozent)
- Management von digitalen Rechten (DRM) (22 Prozent)
- Standardformate, z. B. epub (21 Prozent)
- Preisbindung (16 Prozent)
Auf die Frage nach dem Stand der Vorbereitungen bei der eigenen Firma nannten die Teilnehmer der Umfrage drei Hauptbereiche, in denen ihrer Ansicht nach noch Handlungsbedarf besteht:
- Wissen und Strategien: Dazu gehören die Marktforschung sowie die Beherrschung und Entwicklung neuer Geschäftsmodelle (26 Prozent).
- Vernetzung mit neuen Kooperationen und Geschäftspartnern (22 Prozent)
Technische Infrastruktur (20 Prozent)
…«
mehr: Buchmarkt online
Geschrieben in Allgemein | Keine Kommentare »
»Print wird Appetizer-Medium«
13.10.2008 von Helmut von Berg.
»Ein Mann spricht Klartext: Manfred Hasenbeck, Chef von Burda Yukom und als Präsident des Forums Corporate Publishing publikumswirksamer Frontmann der Branche, liest im HORIZONT-Interview den Verlagen die Leviten, kritisiert die ›Jubelstatistiken‹ der Marktforscher und fordert neue Strategien für Print. Der Weg sei noch lang: ›Ich sehe bisher kaum überzeugende Konzepte.‹ Hasenbecks Plädoyer: Nur wer in Qualität investiert, überlebt.
Herr Hasenbeck, wer ist besser für die Zukunft aufgestellt, Fachverlage oder Corporate-Publishing-Unternehmen?
… Was Aktualität, schnelle Verfügbarkeit und Informationstiefe betrifft, hat das Internet die Fachpresse in einigen Bereichen bereits stark angeknabbert. Vielen Medienentscheidern ist offensichtlich noch nicht bewusst, dass Print nur dann überlebt, wenn die inhaltliche, optische und haptische Qualität stimmt. Das gilt für Fachverlage und Publikumspresse ebenso wie für Corporate Publisher.
Sie überzeichnen. Die meisten der größeren Fachverlage stellen sich den neuen Herausforderungen sehr wohl.
Finden Sie? Ich kenne nur wenige Fachverlage, die es bisher geschafft haben, überzeugende, orchestrierte Konzepte zu entwickeln, die Print, Online und Mobile-Lösungen sinnvoll miteinander vernetzen. Über Community-Lösungen hätten gerade etablierte Fachmedien die besten Chancen, integrierte Kommunikationskanäle anzubieten. Das funktioniert aber nicht ganz ohne Investment.
…«
mehr: Forum Corporate Publishing
mehr: HORIZONT 39/2008
Geschrieben in Hintergrund | Keine Kommentare »
QUANTENKRYPTOGRAFIE
10.10.2008 von Helmut von Berg.
Physiker demonstrieren unknackbares Netzwerk
»…
Seine besondere Sicherheit verdankt das Verfahren der Heisenbergschen Unschärferelation. Dieses Grundprinzip der Quantenphysik legt fest, dass man keine Beobachtung machen kann, ohne das beobachtete Objekt zu verändern. In der Quantenkryptografie werden die Datenschlüssel von Photonen, also “Lichtteilchen”, übertragen. Dabei wird eine zufälligen Abfolge von Nullen und Einsen als Schlüssel verwendet.
Ein ewiges Geheimnis
Innerhalb des Netzwerks erhalten dadurch alle Gesprächspartner identische Schlüsselcodes. Würde aber ein Außenstehender versuchen, die Signale auszulesen, würde er dabei zwangsläufig die Photonen verändern. Dadurch würde er das Ergebnis verfälschen, selbst einen falschen Schlüssel erhalten. Damit nicht genug: Ein solcher Abhörversuch würde sich durch die veränderten Signale selbst enttarnen.
…«
mehr: Spiegel online
Geschrieben in Allgemein | Keine Kommentare »
E-Books werden zur Säule
10.10.2008 von Helmut von Berg.
»… das Thema hat jetzt u.a. durch die Popularisierung von E-Books auch die Publikumsverlage erreicht. Das zeigen die Antworten auf die konkret abgefragte 5-Jahres-Perspektive:
- 60% der heutigen Null-Elektroniker rechnen 2013 mit E-Umsatzanteilen zwischen 2 und 7%.
- Wer bereits E-Erfahrungen gesammelt hat – seien sie bisher auch noch so gering und wirtschaftlich zu vernachlässigen – rechnet in fünf Jahren mit einem zweistelligen Umsatzanteil für elektronische Produkte. Meist wird auf 10 bis 25% getippt, in Einzelfällen auch darüber.
mehr: buchreport online
Geschrieben in Allgemein | Keine Kommentare »
Was ist wirklich wichtig: Gerät oder Inhalt?
9.10.2008 von Helmut von Berg.
STEFAN BECHT auf Buchmarkt online über E-Books
»…
Damit sind wir beim springenden Punkt: Was ist eigentlich drauf, bzw. drin in den E-Books und was nutzt das gestylte Gerät, wenn es kaum Lesefutter dafür gibt? In diesem Licht betrachtet gewinnen die Buchdigitalisierungs-Projekte von Google, Amazon, OCA, Gutenberg, Midvox und dem Börsenverein, über die wir hier ausführlich berichteten, und die Web-Angebote, bei denen die Nutzer ihre Inhalte kostenlos publizieren können, wie bei BoD, Tredition oder Bookrix, eine ganz neue Bedeutung.
Überall dort gibt es bereits digitale Inhalte, die über das Internet zur Verfügung stehen. Je offener bzw. vielfältiger die Dateiformate der Inhalte sind, desto unabhängiger sind sie von den Plattformen, auf denen sie abgespielt bzw. gelesen werden können. Die Schlacht ums E-Book, das Abspiel-Gerät wird letztendlich, wie wir es bereits im Web erlebt haben, von den Inhalten entschieden werden. Auch das von Apple verwendete Dateiformat MP3 für seine Songs lässt sich problemlos auf anderen MP3-Playern als dem iPod oder iPhone abspielen. Gefordert sind deshalb im ersten Schritt die Verlage, die entscheiden müssen, wie sie ihre Inhalte digital aufbereiten, wem sie sie für was und für wieviel zur Verfügung stellen möchten.
Welche Rolle dem klassischen Buchhandel zufallen wird, ist wie das Lesen in der Kristallkugel…«
mehr: Buchmarkt online
Geschrieben in Allgemein | Keine Kommentare »