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- 9.9.2010: Offenheit ist meine Religion
- 2.9.2010: Furcht statt Vision
- 27.8.2010: Mehr für weniger
- 25.8.2010: Dampf auf der digitalen Schiene
- 24.8.2010: »Durch das Internet kenne ich meine Leser«
- 23.8.2010: Kunden erreichen, die der Buchhandel nicht kennt
- 20.8.2010: The Web Is Dead? A Debate
- 20.8.2010: The Web Is Dead. Long Live the Internet
- 19.8.2010: U.S. neighborhood bookstores thrive in digital age
- 12.8.2010: Ende der Privatsphäre?
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Archive für Mai 2008
Elektronisches Papier im DIN-A4-Format
27.5.2008 von Helmut von Berg.
»Der japanische Elektronikkonzern Seiko Epson stellte auf einer Messe in Los Angeles ein E-Paper-Display im DIN-A4-Format vor…
Damit hat E-Paper laut Hersteller eine Größe und ein Auflösungsvermögen erreicht, das reicht, um Papier ersetzen zu können.«
mehr Spiegel online und Tech On
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Bertelsmann setzt auf die Zukunft des Buches
26.5.2008 von Helmut von Berg.
Unter der Überschrift
Was der Chefwechsel bei Random House bedeutet
kommt Gerhard Beckmann am Ende seiner Überlegungen auf einen Punkt, der vielen zu entgehen scheint:
»…
Und doch setzt diese Ernennung ein Zeichen. Es gab Gemunkel, dass Bertelsmann sich im Zuge einer notwendigen Neuorientierung vielleicht sogar vom Buchbereich trennen könnte. Dohles Berufung signalisiert, dass die von Ostrowski neu entwickelte Wachstumsstrategie für den Gesamtkonzern auch für das Buch gilt. Man glaubt in Gütersloh an dessen Zukunft und wird also weitere Verlage dazukaufen. Man wird zudem damit rechnen müssen, dass Markus Dohle vertriebliche Kernprobleme der Branche anpacken wird, etwa, um die für Verlage zunehmend ruinöse Vormacht der Discounter und des Großbuchhandels stationär wie online in Schranken zu weisen.«
mehr: Die Welt, 23. Mai 2008
Was, wenn ihm das gelingt?
Und was, wenn ihm das nicht gelingt?
Zwei durchaus zielführende Fragen, meine ich.
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Elektronische Medien in der Ausleihe
23.5.2008 von Helmut von Berg.
…
Der neue Ausleihservice, der heute in Berlin der Presse vorgestellt wurde, wird vom Verbund Öffentlicher Bibliotheken Berlins (VÖBB) angeboten, zu dem die Stadtbibliotheken und die Zentral- und Landesbibliothek gehört. Zum Download mit zeitlich gegrenzter Nutzung stehen gegenwärtig etwa 4000 Inhalte für die Medien E-Book, Hörbuch und Video im Sachliteratur- und Ratgeberbereich zur Verfügung. Der Schwerpunkt liegt auf den Bereich Fort- und Weiterbildung. Auch die aktuelle digitale Ausgabe des „Spiegel“ kann kostenlos für die Nutzungszeit von einem Tag heruntergeladen werden. Am Ende der je nach Medienart unterschiedlichen Ausleihdauer erlischt die Nutzbarkeit. Nutzungsberechtigt sind sämtliche Kunden mit gültigem Bibliotheksausweis. Der Bestand soll zügig ausgebaut werden.
…
mehr: Börsenblatt online v. 21.05.2008
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E-Publishing
22.5.2008 von Helmut von Berg.
Forum Herstellung im Verlag 2008
Am 8./9. Mai fand in Berlin zum fünften Mal das “Forum Herstellung im Verlag” statt, das erneut unter dem Motto “from editorial to market” stand. Die Themen der beiden Tage waren “Publizieren im Wandel” und “Eine Welt neu gewinnen”, die jeweils von drei internationalen Rednern eröffnet wurden.
Aus der Fülle der vorgestellten Themen greife ich drei Präsentationen heraus, die aus meiner Sicht zu den spannendsten dieser zwei Tage gehörten:
- Mark Schireson vom Consulting- und Softwarehaus Mark Logic Corp. aus Kalifornien beschrieb im Vortrag “Fuel your Publishing” sein Credo bezüglich eines zukünftigen erfolgreichen E-Publishings mit dem Begriff “Content Agility”. Damit bezog er sich auf die flexible Nutzung eines vorhandenen Contents aus verschiedenen Quellen und Strukturen für die rasche und unkomplizierte Zusammenstellung neuer Produkte (”rapid prototyping”). Dafür bietet der MarkLogic Server die technische (XML-basierte) Plattform, die die Möglichkeiten einer konventionellen Datenbank samt Suchkomfort mit der Möglichkeit verbindet, Contentstrukturen dynamisch aufeinander anzupassen und individuelle Applikationen aufzubauen (unter Nutzung XML-basierter Technologien wie z.B. XQuery). Als Beispiel für eine derartige Plattform nannte er SafariU – ein Projekt des O’Reilly Verlags.
- Einen ganz anderen Ansatz wählten Matthias Ort und Stephan Profitlich vom Softwarehaus ORTEC: Sie stellten mit der ConWare Suite und den zugehörigen Modulen ConTax, ConSaurus und ConTologie eine Softwarefamilie vor, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, vorhandene Substanzen so vorzuhalten, dass sie problemlos wieder verwendet, geordnet (Taxonomieverwaltung), systematisiert (Thesaurusverwaltung) und (halb)automatisiert verschlagwortet werden können. Damit sind alle Voraussetzungen gegeben, diesen Inhalt im (semantischen) Web auch auffindbar zu machen. Allerdings sind diese Module wohl so neu, dass sie den Weg auf die Conware-Website noch nicht gefunden haben …
- Unter dem Motto “Elektronisches Publizieren im Jahr 2015″ veranstalteten Ingrid Maria Spakler und Arnoud de Kemp, Sprecher des AKEP, einen “gruppendynamischen” Workshop, in dem unter anderem die Zukunft des wissenschaftlichen Publizierens als eines der brennenden Themen unserer Zeit identifiziert wurde. Arnoud de Kemp berichtete von einem EU-Projekt mit Namen APERA, das von ihm initiiert wurde. Das Ziel ist, Rahmenbedingungen und Richtlinien für zukünftiges wissenschaftliches Publizieren gemeinsam zu eruieren und festzulegen. Partner in diesem Projekt sind namhafte Institutionen, Bibiotheken und Verlage aus allen Bereichen des wissenschaftlichen Publishingprozesses. Eine kurze Projektbeschreibung (PDF) findet sich auf der APERA-Website.
Im Rückblick auf diese zwei Tage kann ich mit voller Überzeugung sagen: Der Besuch hat sich ohne Wenn und Aber gelohnt! …
Auszug aus dem Newsletter vom 22. 5. 08 von welschmedien
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„Die Bedeutung von Communities wird noch zunehmen“
19.5.2008 von Helmut von Berg.
»…
Wie verändert sich die Buchbranche/Ihr Geschäft durch das Web 2.0?
Ich denke, dass Print-Werke zunehmend um Online-Komponenten ergänzt werden, wie beispielsweise unsere Fachzeitschriften ‘Neue Juristische Wochenschrift’ (NJW), ‘Deutsches Steuerrecht’ (DStR) und ‘Juristische Schulung’ (JuS), die jeweils um einen Datenbankzugang für die Heft-Abbonnenten erweitert worden sind. Außerdem werden Autoren und Leser in Zukunft viel mehr voneinander erfahren, indem sie, wie in unserem Expertenblog, direkt miteinander in Dialog treten…«
mehr buchreport online Serie über Web 2.0 in der Buchbranche
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From blogger to bestselling author
19.5.2008 von Helmut von Berg.
Chinese literature in the World Wide Web
»China’s publishing sector discovers the Internet: about 20 per cent of last year’s bestselling titles originated on the Internet. And the trend will increase, as a look at developments in Chinese web-use confirms.
‘Seemingly at lightning speed, the Internet has broken up the incrusted structures of the Chinese book industry’, states Dr. Jing Bartz, Head of the Book Information Centre (BIZ) in Beijing, a satellite office of the Frankfurt Book Fair. ‘Private publishers are gaining on influence, previously unknown authors and new subjects are emerging from the Internet and topping the bestseller lists.’ According to studies conducted by BIZ Beijing and Publishing Today, one of China’s most important trade magazine (published in Chinese), about 20 per cent of last year’s bestselling titles originated on the Internet. ‘The trend will increase this year,’ predicts Ou Hong, Editor-in-Chief at Publishing Today.
A look at developments in Chinese web-use confirms this. A recently published market study on the ‘Trend towards e-books in China’ (China Book Business Report, CBBR), 2007, has counted 59 million regular consumers of entertainment literature on the web - this corresponds to an increase of nearly 40 per cent in comparison with the year before. According to the China Press and Publishing Journal, there are currently over 70 million blogs and 47 million active bloggers in China today. There are 64 literature portals which publish online up to 400 original manuscripts every day. Another 1,361 Internet portals offer their 170 million Chinese users reading materials in electronic form. Literature on the Internet is booming.
The Internet is driving the Chinese publishing sector forward
…«
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For Creativity’s Sake, Leave the Comfort Zone
17.5.2008 von Helmut von Berg.
»’The first thing needed for innovation is a fascination with wonder,’ says Dawna Markova, author of ‘The Open Mind’ and an executive change consultant for Professional Thinking Partners. ‘…
‘You cannot have innovation,’ she adds, ‘unless you are willing and able to move through the unknown and go from curiosity to wonder.’«
From: The New York Times, articles selected for Süddeutsche Zeitung, May 13, 2008
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Publisher Forges ‘Better Life’ Online…
17.5.2008 von Helmut von Berg.
»A faltering economy is heightening the pressure on newspapers and magazines to find a sustaining future online, as the flight of readers and advertisers to the Web accelerates. One question has taken on a new urgency lately: Can print media survive the transition to the Internet? The journey beyond print is uncertain and perilous, but the experience of the International Data Group, the world’s largest publishser of technology newspapers and magazines, suggests that it can be done…
The remaining print publications still typically play a vital role, but a lesser one – physically smaller und financially diminished…«
From: The New York Times, articles selected for Süddeutsche Zeitung, May 13, 2008
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Microsoft’s Failed Yahoo Bid Risks Online Growth
17.5.2008 von Helmut von Berg.
»That transition began in the 1990s, and Netscape was part of it. But the tilt toward the Internet has accelerated in recent years. People now go online from a PC or cellphone, while most of the processing and services they use are located in vast data centers run by Google, Yahoo, Facebook and other Internet companies. Google and others have even begun offering online word processors and spreadsheets as alternatives to Microsoft’s desktop products…«
more: The New York Times, May 5, 2008
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A Step Back From the Future For Microsoft
17.5.2008 von Helmut von Berg.
»The center of gravity for computing continues to move away from the personal computer to the Internet, a change that threatens Microsoft’s dominant position and renders its future uncertain. With its recent failed bid for Yahoo, Microsoft was taking a gamble, but at least it was a big move, an attempt by the still powerful company to change its habitual comfort zone and adapt to a new world of computing…
Microsoft’s competitive behavior is more restrained these days in the aftermath of its antitrust troubles, industry veterans and analysts say. That helps to explain why Microsoft has struggled in this round of competition, especially against Google, which has leapt far ahead in markets like Web advertising…«
From: The New York Times, articles selected for Süddeutsche Zeitung, May 13, 2008
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