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Archive für Februar 2008
KOMMENTARE auf Spiegel online zum Thema Brockhaus…
18.2.2008 von Helmut von Berg.
Rulp meint:
13.02.2008, 12:48 Uhr
Endlich eine professionelle Alternative zur Wikipedia! Nie mehr angewiesen sein auf die ewigen Zensuren und Rollbacks einer Horde Gutmenschen mit zuviel Zeit, die der Welt ihr sensationelles Halbwissen aufdrücken müssen!
Was der Brockhaus nicht abdeckt, findet man dann immer noch in der englischen Wikipedia.
OStR Peter Rösch meint:
13.02.2008, 01:10 Uhr
Wer ernsthaft und konzentriert arbeiten will, braucht das materiale Buch, das als ganzheitliches Erlebnis unseren Hirnen faßbarer ist; Bildschirm-Buchstaben bleiben gewichtslos, ihre Information schattenhaft, oberflächlich und so rasch schwindend wie Journalistengeschwätz.
pro meint:
12.02.2008, 22:27 Uhr
Wikipedia ist vollkommen ausreichend fuer schnelles Wissen. Eine sichere Quelle findet man selten im Internet.
Der unglaubliche Vorteil von Wikipedia sind die unterschiedlichen Sprachen. Spricht man deutsch, engl, franz, kann man sich gleich drei Beiträge zu einer Sache durchlesen.
Und dies sind keine Uebersetzungen, jedesmal von anderen geschrieben!
Das kann der Brockhaus nicht!
Durchblick meint:
12.02.2008, 22:22 Uhr
Ein verlässliches und seriöses Arbeiten ist mit Wikipedia unmöglich. Viel zu viele Halbwahrheiten kursieren dort.
Wikipedia ist keine Konkurrenz für den Brockhaus, vielmehr handelt es sich um ein aliud.
bodo meint:
12.02.2008, 21:10 Uhr
Der Vorteil des virtuellen Brockhaus ist natürlich dessen Ergänzbarkeit durch kompetente Mitarbeiter. Vorteil der Wikipedia bleibt die Beteiligung von engagierten Amateuren mit zum Teil erstaunlichen Spezialkenntnissen auf bestimmten, oft eng begrenzten Gebieten und detaillierten Informationen, die den Rahmen jedes normalen Lexikons sprengen würden.
brockhaus ergänzt wikipedia meint:
12.02.2008, 21:04 Uhr
brockhaus könnte wikipedia gut ergänzen.
die artikel bei brockhaus sind sicherlich wissenschaftlich fundierter, weil ja bei wikipedia amateure die artikel einsenden.
beides ergänzt sich doch super.
Zapata meint:
12.02.2008, 20:51 Uhr
Endlich mehr Brockhaus für alle. Da kann sich echt jeder freuen der auf Enzyklopädien nicht verzichten möchte. Wikipedia ist doch trotz der selbstkritischen Auseinandersetzung mit Leuten die am wehementesten ihre schwach Belegte Überzeugung verbreitet haben wollen, eine zu trendwendige Wissenssammlung geblieben. Das gilt bestimmt nicht für alle Artikel, doch besser fundierte können den Internetnutzern nur gut tun. Schade die letzten Exemplare nur noch in Büchereien zu finden, aber wenn mehr Menschen als bisher Zugang erhalten kann man nur gratulieren.
pupibär meint:
12.02.2008, 19:58 Uhr
Wenn sie die Geschwindigkeit von Wikipedia irgendwie mithalten können, aber gleichzeitig mit der Brockhaus-Qualität Korrektheit der Angaben gewährleisten, sehe ich eine sehr gute Zukunft.Aber nur “wenn” eben. Und: Werbung kann nicht das gesamte Internet finanzieren! Wer dies glaubt, irrt dramatisch.
Klar doch meint:
12.02.2008, 19:43 Uhr
Es ist sicherlich eine gute Entscheidung, den Brockhaus kostenlos online zu stellen. Doch die Uebermacht von Wikopedia, und auch der zurzeit weitaus groessere Umfang der online Enzyklopedie von Wikipedia, dazu die geballte Erfahrung des Brockhaus Rivalen, wird es fuer Brockhaus sehr schwer machen.
Dennoch, je mehr online Anbieter zugegen sind, desto besser wird auch das Angebot. Nur, sollten irgend welche Kosten auf den Nutzer zukommen, wuerde dies sofort das Aus fuer denjenigen Anbieter bedeuten!
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Der Tod des altehrwürdigen Brockhaus-Lexikons
18.2.2008 von Helmut von Berg.
»Für Generationen waren die schweren Bände des Brockhaus-Lexikons eine verlässliche Quelle des Wissens. Jetzt hat der Verlag angekündigt, keine weitere gedruckte Ausgabe vorzulegen. Doch der Brockhaus hat auch in der digitalen Welt gute Überlebenschancen. Verlässliche Instanzen bleiben gefragt.
Wieder ein Abschied. Es war klar, dass er kommen würde, doch dann überraschte das plötzliche Ende doch. Der Verlag Brockhaus wird der 21. Auflage seiner Enzyklopädie keine weitere gedruckte Ausgabe des altehrwürdigen Wissensbehälters mehr folgen lassen. Wer in Zukunft im angesammelten Universalwissen des Mannheimer Verlagshauses nachschlagen will, wird das im Internet tun. Das Lexikon wird verstauben. Grund zu Trauer?
…
Das hat eine schöne, weil antiautoritäre Seite. Und eine naive. Denn alle Erfahrung lehrt: Wer sich in der Welt orientieren will, braucht Instanzen. Die Enzyklopädie von Brockhaus war solch eine Instanz. Nichts spricht dagegen, dass sie es – angepasst – bleiben kann.«
mehr: Spiegel online, 12. Februar 2008, 17:36 Uhr; Kommentar von Thomas Schmid
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Brockhaus ändert Strategie
11.2.2008 von Helmut von Berg.
Der Brockhaus-Verlag reagiert auf die Geschäftsentwicklung bei den gedruckten klassischen Lexika. 2007 wurden die Umsatzziele insbesondere im Segment der allgemeinen Lexika verfehlt. »Die Marktanalysen zeigen eindeutig, dass die Kunden künftig Sachinformationen in erster Linie online nachschlagen werden«, heißt es in einer Presseerklärung. Erste Konsequenz: Zum 15. April wird der Traditionsverlag mit einem umfangreichen - kostenlosen - Lexikonportal online gehen.
Die Brockhaus-Redaktion in Leipzig wurde dafür schon im vergangenen Jahr in eine reine Online-Redaktion umgewandelt…
»Der immer unübersichtlicher werdenden Flut von Informationen aus dem Internet stellen wir mit Brockhaus online jetzt ein Wissensportal entgegen, das für Relevanz, Richtigkeit und Sicherheit steht«, erklärt Marion Winkenbach, die als Mitglied des Vorstands in Mannheim für die Weiterentwicklung der Marke Brockhaus verantwortlich ist…
mehr börsenblatt.net 11.02.08
Inklusive der Kommentare lesen!
Und zusätzlich das Interview »Navigator der Wissenswelt« lesen!
Marion Winkenbach wird beim Forum Herstellung 2008 im Mai in Berlin ausführlich die Strategie darstellen »Brockhaus goes online« und für Fragen zur Verfügung stehen.
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Simon & Schuster Creates Chief Digital Officer Spot
8.2.2008 von Helmut von Berg.
Reflecting the growing importance of digital publishing to traditional publishers, Simon & Schuster has created the position of Chief Digital Officer and named Elinor Hirschhorn to fill the spot. Hirschhorn, who will start February 11, is joining S&S from College Sports Television Networks where she was executive v-p, corporate development and strategy. Like S&S, CSTA is owned by CBS…
Publishers Weekly, 2/4/2008 7:00:00 AM
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E-Books
8.2.2008 von Helmut von Berg.
Der Verlag Wiley hat das Unternehmen für Abonnementmanagement, Swets, als globalen Vertriebspartner für seine E-Book-Sparte gewonnen. Dieses Geschäft umfasst den gesamten Bereich des elektronischen Buchmaterials auf der Webplattform Wiley InterScience, das nunmehr direkt über Swets bezogen werden kann.
börsenblatt.net Meldung v. 05.02.08
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