Archive für Januar 2008

Mike Shatzkin on standards


What role are standards bodies playing in this area? Are the business needs and requirements moving ahead of the standards discussions and recommendations?

Interesting that you raise this. Digital guru David Worlock said to me at Frankfurt that he wondered whether we should be worried so much about “standards” when we don’t have a MARKET. Shouldn’t we build the market first, he wondered? But Mark Bide, my partner in many ventures including the DADs research, would say that, without standards, you’ll never build a market! I am not sure the business needs are yet moving ahead of the standards, but they probably will. I agree with something you have previously pointed out on your blog, which is that the identification of salable »chunks« can’t really be done before the fact by publisher assignment of DOIs; it is the consumer who will identify what they want and how they want it put together and we don’t really have a process to enable that.

more: http://personanondata.blogspot.com/search?q=shatzkin

Man darf…

»…man darf vor dem verwegensten Einfall nicht zurückschrecken…

Gerade das, was zu Beginn sperrig scheint, nicht auf den ersten Blick gefällt, das bleibt am Ende haften und hat die viel längere und tiefere Wirkung, eben weil es zu Auseinandersetzung, zum Widerspruch herausfordert.«

Anya Schutzbach, weissbooks.com (im Börsenblatt 03-08)

Kindle, Ilead & Co

Als Ende November Amazon sein E-Book-Lesegerät Kindle vorstellte, waren in der Presse höchst unterschiedliche Kommentare zu lesen – die Spannbreite reichte von hoch enthusiastisch (”der iPod für E-Books”) bis zu abwehrend (”kauf doch eh keiner”). In Deutschland ist der Kindle nach wie vor nicht erhältlich. Insofern lassen sich noch keine konkreten Zahlen nennen.
Gegenüber den anderen E-Book-Lesegeräten wie z.B. Ilead von iRex, Sonys PRS-505 oder dem Cybook von Bookeen hat der Kindle allerdings einen Vorteil: die kostenlose drahtlose Direktanbindung an das Amazon-Angebot. Ansonsten sind alle Geräte einander sehr ähnlich, sowohl bezüglich der Abmessungen, des Gewichts und der Schnittstellen als auch hinsichtlich der Dateiformate. Auch die Screentechnologie – das sogenannte E-Paper – ist bei allen geich. Gerade von der E-Paper-Technologie verspricht man sich große Erfolge, denn sie verbessert die Lesefreundlichkeit durchaus – auch wenn die kurze “Auszeit” beim Blättern, in der auf dem Screen nichts angezeigt wird, etwas gewöhnungsbedürftig ist. Der Grund dafür: Der Bildaufbau erfolgt recht langsam.
Jenseits der Frage, ob sich solche Geräte überhaupt in nennenswertem Maß im Markt durchsetzen werden, ist es außerdem eine Enttäuschung, dass keines dieser Hardware-E-Books das XML-basierte Dateiformat *.epub beherrscht, das vom International Digital Publishing Forum (IDPF) als Standardformat für E-Books erarbeitet und kostenlos zur Verfügung gestellt wurde! Schade – hier wurde eine Chance auf umfangreichen rechtlich geschützten Content vertan!

gefunden im Newsletter von Ursula Welsch

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