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- 4.3.2010: Content-Snacks auf dem 3-D-Würfel
- 3.3.2010: Völlig neue Wertschöpfung
- 23.2.2010: Professors Can Rewrite Digitally
- 22.2.2010: Du kannst dich nicht mehr verstecken
- 18.2.2010: BLV hat neuen Internet-Auftritt entwickelt
- 18.2.2010: Der Preis läuft heiß
- 18.2.2010: »Wir sind stärker gewachsen als je zuvor«
- 16.2.2010: Steilvorlage fürs iPad
- 15.2.2010: Nokia und Intel schließen Open-Source-Bündnis
- 4.2.2010: DBW, the iPad, and Amazon
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Hintergrund
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Content-Snacks auf dem 3-D-Würfel
4.3.2010 von fhvb.
»Wer sagt, dass auch digitale Bücher Seiten zum Blättern haben müssen? US-Autor Peter Meyers hat Präsentationsideen für E-Books entwickelt.Ein Würfel, der auf allen Seiten mit Inhalten belegt ist: Mood Cubes nennen Sie diese Darstellungsform.
Was steckt dahinter?
Peter Meyers: Auf jeder Seite des 3-D-Würfels findet der Nutzer Content-Snacks rund um ein übergeordnetes Thema: ein Youtube-Video, eine Leseprobe, eine Liste von Definitionen, Mini-Flickr-Touren, Tweet-Zusammenstellungen, Einkaufslisten, Bestenlisten. Der Nutzer kann den Würfel mit einem Fingerwisch drehen, wenn ihm etwas zu langweilig wird. Diese Art von Content für kurze Aufmerksamkeitsspannen wird stärker an Bedeutung gewinnen.
…
Fehlt Verlegern die Fantasie, wenn es um E-Books geht?
Bei vielen Verlegern gibt es ein Umdenken, was ein Buch überhaupt ausmacht. Ich würde argumentieren, dass ein Verleger nicht in erster Linie den Job hat, Bücher zu erstellen und zu verkaufen. Vielmehr ist es seine Aufgabe, die Kunden zu informieren und zu unterhalten – in welchen Formen auch immer. Ihren Autoren sollten Verleger Werkzeuge an die Hand geben, mit denen sie multimediale Ideen erfassen und präsentieren können.
…«
mehr: boersenblatt.net
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Völlig neue Wertschöpfung
3.3.2010 von fhvb.
»Der zweitgrößte deutsche Jura-Fachverlag Wolters Kluwer will im stagnierenden RWS-Segment wachsen. Wolters-Kluwer-Chef Ulrich Hermann erklärt seine Strategie.
Wie lässt sich im stagnierenden RWS-Markt Wachstum generieren?
Es gibt in jedem Geschäftsfeld Wachstumsmöglichkeiten, wenn man neue interessante Themen und Felder entdeckt und mit qualitativ hochwertigen Produkten besetzt. Stagnation herrscht eigentlich nur dort, wo Themen überbesetzt sind, Werke mit heißer Nadel gestrickt werden und die Autorenarbeit vernachlässigt wird. Wenn man auf besetzten Gebieten mit Schnellschüssen den Dritt- und Viertversuch unternimmt, bekommt man mehr Titel, kleinere Auflagen und eine schlechtere Backlist.
Mit neuen Kommentaren zu BGB und ZPO treten Sie direkt gegen Beck an. Wollen Sie das auch auf anderen Themenfeldern?
Nein, wir sind vor allem in unseren Nischen aktiv. In ihnen gibt es genug Wachstumschancen und wir können ohne Probleme unser Geschäft weiter ausbauen. Aber unsere Strategie bezieht sich nicht nur auf die Inhalte, sondern zunehmend auch auf die Beobachtung der Arbeitsprozesse, in denen unsere Zielgruppen tätig sind. Das führt zu einer ganzheitlichen Sicht und teilweise auch zu anderen verlegerischen Entscheidungen.
…«
mehr: buchreport.de
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Professors Can Rewrite Digitally
23.2.2010 von fhvb.
Readers can modify content on the Web, so why not in books?
»In a kind of Wikipedia of textbooks, Macmillan, one of the five largest publishers of trade books and textbooks, is introducing software called DynamicBooks, which will allow college instructors to edit digital editions of textbooks and customize them for their individual classes.
…
While many publishers have offered customized print textbooks for years — allowing instructors to reorder chapters or insert third-party content from other publications or their own writing — DynamicBooks gives instructors the power to alter individual sentences and paragraphs without consulting the original authors or publisher.
…
Instructors who have tested the DynamicBooks software say they like the idea of being able to fine-tune a textbook. ›There’s almost always some piece here or some piece there that a faculty person would have rather done differently,‹ said Todd Ruskell, senior lecturer in physics at the Colorado School of Mines, who tested an electronic edition of ›Physics for Scientists and Engineers‹ by Paul A. Tipler and Gene Mosca.
…«
more: NYTimes.com
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Du kannst dich nicht mehr verstecken
22.2.2010 von fhvb.
»Am 2. März entscheidet das Bundesverfassungsgericht (BVG) in einem Grundsatzurteil darüber, inwieweit die Speicherung von Daten aus Internet- und Telefonverbindungen zulässig ist. Die Vorlage der obigen Grafik, erstellt vom Chaos Computer Club, liegt dem BVG vor. Sie weist anhand eines Beispiels auf die Gefahren der Vorratsdatenspeicherung hin und zeigt eine Verkehrsdatenanalyse, die auf einer echten Zellabdeckungskarte von Berlin beruht sowie auf simulierten, realitätsnahen Verbindungsdaten einer fiktiven Anne Mustermann.
…
Mit dem Aufkommen von Rechenmaschinen und Computern wurden aufwendige statistische Auswertungen möglich. … Die Auswertung, wer wann mit wem kommuniziert hat, wurde wichtiger, sie entwickelte sich zum zentralen Werkzeug der Kommunikationsüberwachung. … Mit der Verkehrsdatenanalyse aber wird vorgefiltert, um interessante Anschlüsse zu identifizieren. Auf diese richtet sich dann die Aufmerksamkeit der Lauscher.Wer mit wem wie lange telefoniertDer nächste Schub kam mit der vollständigen Digitalisierung der Telefonnetze. … Bits hinterlassen bei ihrer Bewegung zahlreiche Spuren. …
Diese Spuren, gemeinhin Verkehrsdaten genannt, sind es, die seit Januar 2008 im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung für sechs Monate gespeichert werden. …
Die Fäden im Spinnennetz
…
Die Fäden im Spinnennetz sind Pfeile, welche die Kommunikationsrichtung zwischen den Knoten aufzeigen. Im nächsten Schritt wird die Anzahl der Anrufe, E-Mails und SMS gezählt, die zwischen der Zielperson und jedem einzelnen Kommunikationspartner ausgetauscht wird. Je häufiger der Kontakt, desto breiter die Spinnenfäden. …
…
Gruppenstrukturen werden leicht erkennbar
Aus den Kommunikationsbeziehungen lassen sich nun weitreichende Schlüsse ziehen. …
…
Wie der typische Informationsfluss innerhalb eines sozialen Gefüges abläuft, lässt sich automatisiert an der zeitlichen Abfolge von Gesprächen ersehen. … Auch ohne Kenntnis der Gesprächs- oder Nachrichteninhalte - die nur durch Hineinhören zu erlangen wäre - lässt sich allein aus dem zeitlichen Kontext und der Reihenfolge des Kommunikationsflusses eine hohe Informationsgüte extrahieren, nahezu vollautomatisch.
…
Auch wenn sich das Verfassungsgericht zu einer signifikanten Kappung der Speicherung der Verkehrsdaten durchringen kann, steht es vor der schweren Aufgabe, zu definieren, was die Kriterien und Grenzen sind, nach denen eine Auswertung von ohne Anlass gespeicherten Verkehrs- und anderen Daten grundrechtskonform stattfinden darf. Letztlich wird es die Frage beantworten müssen, welchen Schutz das Individuum vor den Dämonen der technischen Machbarkeit im Digitalzeitalter hat.
mehr: faz.net
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BLV hat neuen Internet-Auftritt entwickelt
18.2.2010 von fhvb.
»Der Verlag präsentiert seine Bücher fürs Leben (Slogan) jetzt frischer und natürlich mit mit neuen Funktionen.
… die technische Entwicklung des neuen Internet-Auftritts wurde in Zusammenarbeit mit der Stein’schen Buchhandlung ausgeführt, die diesen Service auch anderen Verlagen anbietet.«
mehr: buchmarkt.de
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Der Preis läuft heiß
18.2.2010 von fhvb.
Angriff auf die Buchpreisbindung
»…
Wie im gesamten Einzelhandel kennt auch der Buchhändler das Phänomen, dass Kunden mit Ausdrucken kommen und sagen, sie hätten dieses oder jenes Produkt im Netz zu dem Preis gefunden – eine Zwickmühle für den stationären, mittelständischen Buchhandel: Weder kann er einen Nachlass gewähren, noch kann er den Verdacht ausräumen, Bücher seien im Internet grundsätzlich billiger zu haben.
…
Immer mehr ›Non-Books‹ im Buchhandel
Es geht bei der Auseinandersetzung um jene Glut, die jederzeit zu einem Flächenbrand werden kann: Ähnlich wie beim Urheberrecht herrscht bei der Preisbindung in Zeiten der Gratis-Netzkultur der Eindruck vor, man habe es mit Auslaufmodellen zu tun, es sei nur noch eine Frage der Zeit, bevor sie verschwänden. Die Preisbindung fördere geradezu die Entwicklung von Monopolen, behaupten ihre Gegner. Freilich liefert der Wettbewerb in Märkten, die keine Preisbindung mehr kennen, ein zwiespältiges Bild.
Es ist nicht so, dass in den Vereinigten Staaten, in England oder in Schweden der Buchmarkt kollabiert wäre, aber er hat sich stark verändert, konzentriert sich im Massenmarkt auf wenige Umsatzbringer – ein Weg, den Deutschlands große Filialisten längst eingehen. Soeben haben die Geschwister Hugendubel, Deutschlands zweitgrößte Buchhändler, dem Branchenmagazin ›Buchreport‹ anvertraut, sie würden künftig weniger Titel und dafür dreißig Prozent ›Non-Books‹ anbieten.
…
Und hierzulande beschwichtigt der Börsenverein mit dem Argument, eine allzu heftige Preisdebatte könnte die Preisbindung insgesamt gefährden. Im Land der sich auflösenden Gewissheiten und des sich rasant ändernden Geschäftsgebarens lautet die Devise: lieber ganz leise sein, damit man keine Internetriesen weckt. Dass diese keineswegs schlafen, sondern längst die Spielregeln diktieren, macht den Fall so symptomatisch.«
mehr: faz.net
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»Wir sind stärker gewachsen als je zuvor«
18.2.2010 von fhvb.
Interview: Nils Rautenberg
»Der Einstieg von Amazon blieb für Audible.de nicht ohne Folgen…
…
Auf was kommt es Download-Kunden heute an?
Darauf, dass die Technologie funktioniert, sie legen Wert auf gute Bedienung und freundlichen Service – aber das sind nur die Standards. Was besonders ins Gewicht fällt, sind Angebot und Preis: Abo-Modelle haben sich durchgesetzt.
Obwohl manche Verlage lange Zeit dagegen waren?
Ja, da hat sich viel getan. Verlage verdienen am einzelnen Hörbuch zwar weniger als an einer CD, finden aber zusätzliche Käufer und profitieren über die Menge der Downloads. Unsere Kunden kaufen nicht ein oder zwei Hörbücher pro Jahr, sondern im Schnitt 18.
…«
mehr: börsenblatt spezial Hörbuch/DVD, S. 7
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Steilvorlage fürs iPad
16.2.2010 von fhvb.
»…
Wie TechCrunch berichtet, sind von den aktuell rund 150.000 Apps im App-Store 27.300 Bücher-Anwendungen … – nur Spiele liegen mit 28.457 Apps knapp vor Büchern. Dass Bücher bei den neu zugelassenen Apps schon die Nase vorn haben, hat im November eine Erhebung von Flurry gezeigt.
…
Weitere Ergebnisse der Erhebung von Distimo:
– 92 Prozent der Bücher-Apps sind kostenpflichtig.
…«
mehr: buchreport.de
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Nokia und Intel schließen Open-Source-Bündnis
15.2.2010 von fhvb.
Mit einem neuen Betriebssystem wollen Nokia und Intel einen gigantischen neuen Markt kreieren. Die Software soll die Welten von Handy, Netbook und Fernseher verschmelzen, lukrative App-Stores ermöglichen. Eine Chip-Allianz dagegen verkündeten die beiden Riesen nicht - schmerzlich für Intel.
…
Meego soll künftig auf einer Vielzahl unterschiedlicher Geräte, vom Handy über Netbooks, Tablets bis hin zu Fernsehern laufen, versprechen die beiden Partner.
Der Kern der Idee liegt darin, App-Entwicklern eine attraktive Vertriebsplattform zu bieten. Indem die Software auf etlichen unterschiedlichen Geräten laufen kann, soll zügig eine große installierte Basis entstehen, die den Entwicklern ein gewinnbringendes Umfeld in Form einer großen potentiellen Kundschaft bietet. Dabei will man Wert darauf legen, dass Meego-Apps ›forward compatible‹ sind, einmal geschrieben also auch auf künftigen Geräten laufen.
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mehr: spiegel.de
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DBW, the iPad, and Amazon
4.2.2010 von fhvb.
by Laura Dawson
»…
The unicorn is why. Apple is working on an ›agency‹ model with publishers – pubs tell Apple how much they want to charge for a book, and Apple keeps a percentage of that. Amazon sells a book for whatever it wants. And while some argue that the Amazon model nets publishers more money in the long run, this is about one thing that’s more important to publishers than money: Control.
In the agency model, publishers set the price. In the Amazon model, retailers set the price…and customers come to expect extremely low prices for certain things, even though the retailers are losing money on those things. Those low prices are loss leaders for the retailers’ other inventory.
Amazon claims they are capitulating, though they are certainly taking their time about it. But in another sign of their concern about the iPad, they just bought a company called Touchco, which makes touch-screens.
As for publishers…I worry that publishers’ extreme desire for control in a world they can increasingly NOT control (piracy, author behavior, new business models that disintermediate them) is pushing them to make decisions that are not really in their best interests. If you are getting more revenue by NOT controlling prices, why is it so important to do so? If you are selling more books when you’re NOT controlling piracy, why spend boatloads of money going after torrent sites? Ebooks may not be viable to sell at $9.99 right now – and may serve as a loss leader for the time being – but costs of producing ebooks will go down (they always do) and eventually publishers can make a nice amount of revenue from $9.99 ebooks.
Controlling the scene is not always good for you. The need to control may indeed be an irrational (and rather panicky) response to uncertainty.
more: LJNDawson.com
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