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- 18.5.2012: Bald wird alles anders sein
- 18.5.2012: STM Publishing Delivers Innovative Tools to Researchers
- 18.5.2012: Words of Wisdom from the World E-Reading Congress 2012
- 18.5.2012: Google-Studie: Soziale Netzwerke sind keine Zeitverschwendung im Beruf
- 18.5.2012: Google mit neuer Datenbank
- 16.5.2012: Plastic Logic zeigt farbiges Display
- 16.5.2012: General Motors stoppt Werbung bei Facebook
- 16.5.2012: » Digitally neutral
- 15.5.2012: Schluss mit dem Hass
- 15.5.2012: ›Rundshow‹-Premiere
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Bald wird alles anders sein
18.5.2012 von Helmut von Berg.
»Maschinen werden besser als Menschen, in allen Branchen. Eine Revolution bahnt sich an. Doch wir können die Folgen steuern: Manifest für eine Sozialisierung der Automatisierungsdividende.
Von FRANK RIEGER
Technologische Revolutionen befördern den Gang der Geschichte. Wir kennen das aus Schulbüchern. Und wir auch sind mittendrin. Merken es irgendwie - und ignorieren es doch. Dabei wissen wir doch: Die Auswirkungen großer Innovationswellen auf die menschliche Gesellschaft waren große soziale Verwerfungen, Revolutionen, Kriege und Völkerwanderungen. …
…
Ein grundlegendes Umdenken ist erfordert
Für den gesellschaftlichen Umgang mit dieser historisch noch nie dagewesenen Situation gibt es auf den ersten, noch von neoliberaler Weltsicht geprägten Blick keine attraktiven Lösungen. Die Menschen konkurrieren mit immer geringeren Löhnen gegen immer billiger arbeitende Automaten. …
…
Mit der bisherigen Steuerphilosophie kann die nächste Automatisierungswelle daher den sozialen und finanziellen Zusammenbruch von Staat und Gesellschaft innerhalb weniger Jahre verursachen. Die Folgen sind absehbar. Der aufflammende Widerstand gegen umfassende Roboterisierung und Automatisierung würde zu einem allgemeinen wirtschaftlichen Zurückbleiben führen, zu Unternehmensabwanderungen und letztlich zum Verlust der internationalen Konkurrenzfähigkeit. Ein teuflischer Zyklus ohne Ausweg.
…
Gleichzeitig bietet eine automatisierungsfreundliche Gesellschaft, in der niemand aus finanziellen Gründen seinem Job nachtrauern muss, der von einem Roboter oder Algorithmus übernommen wurde, eine partielle Antwort auf das dräuende Demographie-Drama. Da massenweise Immigration nach Deutschland derzeit noch erhebliche kulturelle Akzeptanzprobleme aufwirft, bleibt nur eine Lösung: Roboter und Algorithmen müssen unsere Rente und ein allgemeines Grundeinkommen erarbeiten. Der Weg dorthin ist keine Selbstverständlichkeit und erfordert nicht nur erhebliche Investitionen in technische und soziale Forschung und Entwicklung. Wenn es aber erst einmal einen Konsens gibt, der darauf fußt, dass die Automatisierungsdividende vergesellschaftet wird, dass dies der Weg in die Zukunft ist und alle davon profitieren, wäre Deutschland in einer beneidenswerten Position.
…«
mehr: faz.net
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STM Publishing Delivers Innovative Tools to Researchers
18.5.2012 von Helmut von Berg.
»…
Technological innovation does improve the process of scientific research and publication, according to speakers at the International STM’s Innovation Seminar earlier this month in Washington, DC. Many examples of innovation highlight the value that publishers do add to the publication process.
The keynote address, ›How the Cloud and the Crowd are Changing How We Work,‹ was presented by Michael R. Nelson of the CSC Leading Edge Forum who said: ›The internet revolution is less than 10% complete. It will be as disruptive as the printing press, but much faster, totally global and more unpredictable.‹ He pointed to the cloud as the basis for much of the innovation now occurring. ›Development costs are 10% of what they were before the cloud. You can think big, build a prototype and then scale up. The cloud allows you to tie together unlimited data as accessible pieces. It will also allow you to have internet access whereever you go.‹
…«
more: publishingperspectives.com
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Words of Wisdom from the World E-Reading Congress 2012
18.5.2012 von Helmut von Berg.
»›Access not ownership, relationships not transactions, meaning is money.‹
By Roger Tagholm
Access not ownership, relationships not transactions and concerns over who owns the channel to market – these were some of the themes of the second World E-Reading Congress which began in London on Monday. Once again, organizers Terrapin had assembled a powerful line-up of speakers who provided a one-stop take on what is happening in the digital space. From ›haptic technology‹ (from the Greek Haptikos, ›pertaining to the sense of touch‹) to ›lean back‹ readers, this was also the place to get a jargon update and phrase fix.
The View from a Futurist
Media Futurist Gerd Leonhard kicked things off. He believes the debate will soon be about access, not ownership and said that ›for those over 30 it’s very hard to understand this switch. There will be some ownership, but it won’t grow. With music, iTunes sales are flat, but streaming is growing. It will happen with books. A Spotify for books will come. If a student wants 300 books, he’ll buy a three-year subscription‹.
…«
more: publishingperspectives.com
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Google-Studie: Soziale Netzwerke sind keine Zeitverschwendung im Beruf
18.5.2012 von Helmut von Berg.
»Google tritt mit einer neuen Studie der vielfach verbreiteten Ansicht entgegen, dass soziale Netzwerke vor allem im Beruf Zeitkiller sind und Mitarbeiter von eigentlich wichtigeren Tätigkeiten abhalten. Für die Studie befragte das britische Marktforschungsinstituts Millward Brown 2700 Beschäftigte von Firmen quer durch alle Branche in sieben westeuropäischen Ländern, die während der Arbeitszeit beruflich Zugang zu sozialen Netzwerken im Büro haben.
…«
mehr: heise.de
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Google mit neuer Datenbank
18.5.2012 von Helmut von Berg.
»Neue Funktion Knowledge Graph
Google bietet eine neue Suchfunktion: Den sogenannten Knowledge Graph. Er soll zu einem Begriff nicht nur Informationen ausspucken, sondern auch Zusammenhänge auflisten. Dazu wurde eine gigantische Datenbank erschaffen - ein Superhirn mit milliardenfachen Verknüpfungen.
…«
mehr: spiegel.de
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Plastic Logic zeigt farbiges Display
16.5.2012 von Helmut von Berg.
»ELECTRONIC PAPER
Plastic Logic kann auch Farbe: Das Unternehmen hat ein farbiges E-Paper für einen E-Book-Reader vorgestellt. Weitere Neuheiten des Chipherstellers sind eine Frontbeleuchtung für den Bildschirm sowie die Möglichkeit, Videos abzuspielen.
Flexibles elektronisches Papier hat Plastic Logic schon vor einigen Jahren vorgestellt - seinerzeit jedoch noch monochrom. Auf einer Presseveranstaltung hat der britisch-amerikanische Chiphersteller jetzt ein farbiges E-Paper gezeigt.
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mehr: golem.de
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General Motors stoppt Werbung bei Facebook
16.5.2012 von Helmut von Berg.
»Die Nachricht kommt zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Kurz vor dem Facebook-Börsengang wird bekannt, dass der Opel-Mutterkonzern General Motors seine Werbung auf dem sozialen Netzwerk komplett stoppen will. Begründung: Anzeigen dort bringen nichts.
…«
mehr: spiegel.de
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» Digitally neutral
16.5.2012 von Helmut von Berg.
Are traditional publishers starting to realise that publishing first, and perhaps only, in digital format is a legitimate business practice? Possibly. …. Most importantly, though, it will demonstrate that we are focused on the content rather than the medium, and the most effective ways of getting that content to readers, rather than how that content fits our perception about how a publisher publishes.
more: thebookseller.msgfocus.com
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Schluss mit dem Hass
15.5.2012 von Helmut von Berg.
Wie kommt es, dass die Produzenten und so viele Rezipienten von Werken der Kunst so aufeinander losgehen? Ein Vorschlag zur Abrüstung.
Von FRANK SCHIRRMACHER
»…
… Es geht darum zu verstehen, warum es im Jahre 2012 möglich ist, dass Kunst und Künstler nur deshalb zu einem Gegenstand der Empörung werden, weil sie für ihre Arbeit bezahlt werden müssen. …
…
Wenn wir mit kleinen Schritten beginnen wollen, dann wäre der erste, dass den Protagonisten der Abmahnindustrie ein Name gegeben und ihnen die Grundlagen ihres Handelns nicht nur juristisch, sondern auch moralisch streitig gemacht würde. Sie sind das, was die Steuereintreiber des Ancien Régime waren. Sie tauchen plötzlich auf und fordern Abgaben je nach Lust und Laune und wie es ihnen gefällt. Und mit der Mischung, die seit Spartakus immer die Leute in Aufruhr versetzt hat: überwachen, ausspionieren, strafen. …
… Der Grund ist einfach zu benennen, und es ist der Kern der ›Urheberrechtsdebatte‹: Ein Funktionssystem, das Freiheit und Autonomie produzieren soll, verwandelt sich in einem wirklich faszinierenden Regimewechsel bei manchen, vor allem der jüngeren Generation, zu einem Subsystem von ›Überwachen und Strafen‹.
…
Das ist reale Science-Fiction. Daraus darf nicht werden, was zu werden droht: die Künstler lassen verbieten und strafen, weil sie glauben, die Leser betrügen und stehlen.«
mehr: faz.net
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›Rundshow‹-Premiere
15.5.2012 von Helmut von Berg.
Wenn das Netz dreimal fiept
von FOCUS-Online-Redakteur Andreas Laux
»…
›The medium is the message‹, ist eine Phrase aus den Sechzigern, die von selbsternannten Web-Gurus auch in jüngster Zeit gerne im Mund geführt wurde. Dann nämlich, wenn es darum ging, Menschen von den Vorzügen eines dieser neuen Medien zu überzeugen, ihnen diese aber wohl im Grunde selbst schleierhaft waren. ›Warum twitterst Du?‹ – ›Weil ich´s kann.‹ Gottlob ist dieser progressive Wahn inzwischen der weitverbreiteten Erkenntnis gewichen, dass zuerst der Zweck kommt, dann das Mittel. Und die Mittel sind heute glücklicherweise unerschöpflich und für jeden zugänglich.
…
… Die Rundshow ist ein Labor, und in einem Labor wird gewerkelt. Gutjahr sollte die Sendung um eine gehörige Portion ›Live aus dem Netz‹ erleichtern (die ist bei der Entstehung der Sendung bestens aufgehoben) und stattdessen die Netz-Diskussion auf der Mattscheibe darzustellen lernen. …«
mehr: focus.de
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