When Is a Feature a Product, and a Product a Business?

Januar 27th, 2015

BY JOSEPH ESPOSITO

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What we discovered in time was that Mendeley was not a business but a feature. Its acquisition by Elsevier proved the point: of little or no economic value on its own, when bolted onto Elsevier’s existing operations, Mendeley added new value to its users but especially to Elsevier itself, which was now in a position to get a wide view of the usage of a huge amount of research material, its own and the publications of others. Not incidentally, this was in part a library bypass strategy, as Mendeley provided Elsevier with a great deal of end-user information, an area where librarians are stubbornly unhelpful. As a feature, Mendeley may ultimately prove to be a great success, perhaps on the order of one-click purchasing from Amazon (a feature, not a product or a business) or the ›retweet‹ function in Twitter. As a business it was ›meh.‹
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more: scholarlykitchen.sspnet.org

European Parliament Report Proposes Wide-Ranging Copyright Reform, Including Reduction Of EU Copyright Term

Januar 22nd, 2015

by Glyn Moody

»from the she-said-what??? dept

As those excerpts make clear, practically everything here is likely to make the copyright maximalists howl — particularly the unprecedented suggestion that copyright terms should be reduced for once, instead of constantly extending them, as in the past. Of course, not everything will survive the lobbying barrage that will hit the various EU committees as they review the text, nor will the European Commission adopt every proposal when it puts together its proposal for the new directive on copyright to update the current one.

But the report is nonetheless an amazing achievement for someone who has been a Member of the European Parliament for less than a year: Reda and her team should be proud of their work. It is also hugely important, because it raises in such a clear and thoughtful way most of the key problems with today’s copyright. In doing so, it provides an excellent basis on which to have a wide-ranging discussion, both in the European Parliament and beyond, about ways to make the 300-year-old copyright system fit for the digital age.«

more: techdirt.com

Plädoyer für mehr Unernsthaftigkeit – CreativeMornings mit Prof. Bruysten

Januar 22nd, 2015

von Anne Pustina
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Wir leben in einer Welt, die sich zunehmend digitalisiert. Unser Weg hin zu einer digitalisierten Gesellschaft ist aus Tims Perspektive sogar ›der umfassendste soziokulturelle Wandel, den eine Gesellschaft jemals in der Geschichte der Menschheit erlebt hat.‹ Wir brauchen Werkzeuge, um damit umzugehen, sagt er, damit wir als Menschen das alles überhaupt noch verstehen. Die Gamification sei dabei eine ideale Methode, eine menschliche Komponente in diesen Wandel einzubauen, ohne die Technologie zu verlangsamen.«

mehr: ueberzeugend-praesentieren.de

2 Ways Data Analytics Can Guide Your Content Strategy

Januar 21st, 2015

By Brian O’Leary

»Data analytics are a feedback mechanism for content providers. Used properly, data can tell you a great deal about the content you have and how readers engage with it. The key to gathering good data: Begin with the end in mind.

In such cases, you’re going to have to make choices about the things that matter most. Restructuring content to provide the results readers want can be an expensive investment.

Data analytics can play a key role in shaping the investments you make. Look at what people search when they come to your site. Study the time they spend with your content and how often they stay to look at other articles or resources. And then match those analytics to what you know or should know about your own content.

In these ways, data provides you with a feedback mechanism. Understanding the content you have and how readers engage with it are two ways to direct your content strategy on an ongoing basis.
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more: linkedin.com

Was deutsche Verlage aus »The Innovators« lernen können

Januar 20th, 2015

von THOMAS KNÜWER am 19. JANUAR 2015

»Geschickte Insubordination zeichnet sich dadurch aus, dass der Insubordinierte sich über das Vorgehen nicht recht beschweren kann. So wie Hubert Burda heute morgen.

Diese Episoden erzählen sehr viel über Innovationen in deutschen Verlagen. Denn wenn sich Herr Burda (man beachte die Anrede, die bei Focus Online auf den Verleger beschränkt ist) schon seit so langer Zeit Gedanken darüber macht, was als nächstes kommt – warum kommt so wenig dabei herum? Noch dazu, wenn verleger alljährlich Hausherr ist für die zumindest nominell am prominentesten besetzte Digital-Konferenz der Nation, den DLD?

Das bloggte gestern auch der Videojournalist und Ex-Handelsblatt.com-Chefredakteur Julius Endert in seinem Blog:

›Ich frage mich langsam, wie man selbst eine solche Veranstaltung ins Leben rufen kann und in den ganzen Jahren ihres Bestehens so wenig lernt. Vielleicht haben die Verleger, Politiker und Investoren gedacht, dass es sich beim DLD um eine Unterhaltungsveranstaltung handelt, die sie im Grunde nicht betrifft. Vor ihren Augen hat sich die Welt verändert und sie haben es nicht bemerkt.‹
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mehr: indiskretionehrensache.de 

Ebook Platforms Know What, When and How You Read

Januar 20th, 2015

By Edward Nawotka

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Ebook distributors and platforms have an unprecedented amount of data about what and how you read. A panel at Digital Book World last Thursday, offered several insights on how companies are using their data, what they have found, and the need to develop standards.

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more: publishingperspectives.com

Eine emanzipatorische Katastrophe?

Januar 19th, 2015

»›Wir haben das republikanische Versprechen nie eingelöst‹: Ein Gespräch mit Michel Wieviorka über Fundamentalismus, Antisemitismus und die Hoffnung, der Schock werde Frankreich endlich wachrütteln.

Interview: Alex Rühe

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mehr: Süddeutsche Zeitung Nr. 14 v. 19. Januar 2015, S. 9
Wie zu erwarten nicht online verfügbar. Ein ›Feuilleton‹ wird online nicht angeboten.

Die Krautreporter: Kritik der Kritiker

Januar 19th, 2015

Von Kai Schächtele

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Der kollaborative Journalismus, der Macher und Rezipienten auf Augenhöhe zusammenführt, wird unseren Beruf wesentlich prägen. Cordt Schnibben hat in seinem Spiegel-Blog-Eintrag zur Recherche der Hintergründe des MH17-Absturzes beschrieben, wie das Netz die Wahrheitsfindung verändert. Die Krautreporter marschieren in genau diese Richtung. Man kann das auf ihrer Seite gut nachvollziehen, es ist alles da. Man muss sich nur die Mühe machen, es zu sehen. Doch das machen offensichtlich nur wenige: Das Soundcloud-Gespräch hat bislang keine 30 Abrufe.

Seit zwei, drei Jahren vergehen kaum ein Mittagessen oder ein Feierabendbier, ohne dass sich Journalisten darüber beklagten, aus den Verlagen kämen keine oder zu wenige innovatorische Impulse. Und dann versuchen es ein paar Selbständige mit der Hybris und der Naivität, die man für eine solche Unternehmung braucht (mal eben knapp eine Million Euro einzusammeln, ohne zu wissen, worauf man sich da wirklich einlässt – das muss man sich erstmal trauen), einen innovatorischen Impuls zu setzen und kriegen jetzt beinahe jede Woche Knüppel zwischen die Beine geworfen. Beziehungsweise zwischen die Finger. Wie unter solchen Bedingungen die dringend notwendigen Innovationen über unsere Branche kommen sollen, soll bitte mal jemand derer erklären, die sich jetzt über die Performance der Krautreporter beschweren. Natürlich machen sie nicht alles richtig im Moment. Aber sie machen auch nicht alles falsch. Im Gegenteil.

Meine 60 Euro fürs zweite Jahr sind ihnen jedenfalls schon jetzt sicher.

mehr: schreiben-was-wird.de

»Die Menschen in Bewegung setzen«

Januar 16th, 2015

»Jan Gehl ist der Mann hinter dem Boom seiner Heimatstadt Kopenhagen, dem Umbau Moskaus und der Wiederbelebung Manhattans. Früher wurde er belächelt. Heute gilt er als einer der einflussreichsten Stadtplaner der Welt. Dabei stellt er nur eine einfache Frage: Wie wollen wir eigentlich leben?

Ein Konferenzraum nahe des Kopenhagener Hauptbahnhofs. An den Wänden zahllose gerahmte Urkunden, eine Auszeichnung des schwedischen Königs und persönliche Dankesbriefe von Jane Jacobs, der großen Stadttheoretikerin. Vor der Tür ein Atelier, das eher wie eine Studenten-WG anmutet und nicht wie eines der weltweit renommiertesten Stadtplanungsbüros.

brand eins: Herr Gehl, woran erkennt man die Lebensqualität einer Stadt?

Jan Gehl: Es gibt einen sehr simplen Anhaltspunkt. Schauen Sie, wie viele Kinder und alte Menschen auf Straßen und Plätzen unterwegs sind. Das ist ein ziemlich zuverlässiger Indikator. Eine Stadt ist nach meiner Definition dann lebenswert, wenn sie das menschliche Maß respektiert. Wenn sie also nicht im Tempo des Automobils, sondern in jenem der Fußgänger und Fahrradfahrer tickt. Wenn sich auf ihren überschaubaren Plätze und Gassen wieder Menschen begegnen können. Darin besteht schließlich die Idee einer Stadt.
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mehr: brandeins.de

The Ultimate Question is Scale

Januar 16th, 2015

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The final question we need to ask is how all this can be managed. Annette Thomas goes onto the Springer board as Chief Science Officer, joining Dirk Haank, CEO, Michael Mos (COO) and the Springer CFO. As indicated in the last blog here, Annette style has been innovation and adventure. Her Dutch and German colleagues on this board have built through more conservative policies. A big priority has been securing the management team pay-outs that three rewarding deals in 15 years can secure. By some estimates those rewards would now buy a small European country, let alone a farm at Groningen! Such things are not secured by high risk investment. As a team these people are the most experienced STM players anywhere: what we now need to see is how well they perform as a management team. This is not the least interesting part of this deal.«

more: davidworlock.com